Enissa Amani: "Ich sage gerne klar, was ich denke"

Enissa Amani spricht über Mode, Lifestyle und Diplomatie
Enissa Amani spricht Klartext © Getty Images

Enissa Amani (32) hält nicht viel von Diplomatie. Nach dem Abschied von Stefan Raab (49) moderiert die deutsch-persische Komikerin nun auf dem alten Sendeplatz von 'TV total' mit geballter Frauenpower die Late-Night-Show 'Studio Amani'.

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Enissa Amani: "Vollblut-Tussi mit Grips"

Amani wird als neuer Nachwuchsstar unter den politischen Comedians gezählt, doch obwohl sie mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält und gern kontroverse Themen anspricht, würde sie sich selbst nicht in diese Kategorie stecken. "Es wird so über mich gesagt, und ich bin ein großer Fan von Kabarettisten wie Volker Pispers oder Hagen Rether, aber ich sehe mich nicht in dieser Liga. Ich bin aber auf jeden Fall ein Mensch, der eine Haltung hat und Stellung bezieht. Ich halte viel von Höflichkeit und Respekt, auch jemandem gegenüber, der in einer Sache anders denkt als ich, aber ich halte nicht viel von Diplomatie. Ich sage gerne klar, was ich denke", erklärte sie im Interview mit den 'Stuttgarter Nachrichten'.

Im Laufe ihrer Karriere hat die Komikerin zahlreiche Jobs gemacht: Sie arbeitete als Verkäuferin bei McDonalds oder auf dem Weihnachtsmarkt, bei QVC als Gastmoderatorin und einige Misswahlen konnte sie auch schon für sich entscheiden. Jetzt moderiert sie bereits ihre eigene TV-Show. Sich selbst vermarktet Amani dabei als Vollblut-Tussi mit Grips. "Das wurde mal über mich gesagt, und ich habe das gerne übernommen. Das mit der Tussi kommt daher, dass ich einfach auch gerne Frau bin und ein Faible für Mode habe. Natürlich ist mir der Grips wichtiger, inhaltliche Dinge haben eine höhere Wertigkeit als oberflächliche Dinge. Aber es wäre ja zu doof, wenn ich mich entscheiden müsste, was wäre das denn für eine Welt? Das eine muss das andere ja zum Glück nicht ausschließen", lachte sie.

Nach der ersten Sendung gab es allerdings nicht nur Lob, sondern auch Kritik, dafür konnten sich die Einschaltquoten sehen lassen. Doch auch für die Kritik ist die Komikerin dankbar: "An Kritik kann man nur wachsen, denn Kritik hilft sich weiterzuentwickeln und besser zu werden, daher nehmen wir jede Kritik ernst und lernen daraus. Aber wir freuen uns auch über die unglaubliche Quote und haben anscheinend jetzt schon viele Fans für unsere Show gewonnen", sagte sie im Interview mit 'focus.de'.

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