Emma Watson: Ich war so wütend!

Emma Watson
Sie setzt sich für die Gleichberechtigung von Frauen ein. © Jon Furniss/Corbis

Emma Watson (24) sah sich in ihrem Anliegen bestätigt, sich mehr für die Gleichberechtigung der Frauen einzusetzen, als sie online bedroht wurde.

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Wegen angeblichen Nacktfotos

Im Herbst 2014 hielt die Schauspielerin ('Noah') in ihrer Funktion als UN-Sonderbotschafterin für Frauen eine Rede vor den Vereinten Nationen, in der es unter anderem um die Gleichstellung von Frauen weltweit ging. Kurz nach ihrem Auftritt wurde sie im Internet mit der Veröffentlichung von Nacktfotos bedroht, passiert ist in dieser Richtung allerdings nichts.

Gestern [8. März] hielt Emma Watson erneut eine Rede anlässlich des Internationalen Frauentages. In einem Gespräch im Londoner Hauptsitz von Facebook erklärte der Filmstar dann, wie wütend ihn die Drohung um die Nacktfotos gemacht habe: "Nachdem ich meine Rede hielt, drohte eine Webseite, Nacktfotos von mir zu veröffentlichen. Ich wusste, dass es eine Falschmeldung war. Ich wusste, dass diese Fotos nicht existierten. Viele Menschen, die mir nahestehen, wussten, dass Gleichberechtigung zwar ein Problem ist, aber dachten, dass es der Vergangenheit angehöre. Als sie dann sahen, dass ich bedroht wurde, sobald ich die Rede gehalten hatte, waren sie echt schockiert. Vor allem mein Bruder war traurig.

Das ist die Realität, das passiert heute noch, Frauen werden bedroht. Ich war wirklich wütend. Ich dachte, genau aus diesem Grund mache ich das. Aber wenn das irgendetwas bewegt hat, wenn sie mich davon abbringen wollten, dann hat es das Gegenteil erreicht", berichtete sie.

Im vergangenen September gab es plötzlich eine Internetseite mit dem Titel 'Emma, du bist die Nächste', die von einem Nutzer der Webseite 4chan kreiert wurde. Diese wiederum postete im vergangenen Jahr private Nacktfotos von Stars wie Jennifer Lawrence (24, 'Silver Linings') und Vanessa Hudgens (26, 'Spring Breakers').

Im Zuge des Interviews sprach Emma Watson über ihre Vorbilder und nannte ihre Mutter an erster Stelle. "Es liegt auf der Hand, dass das meine Mutter ist. Sie war alleinerziehend und Diabetikerin. Ihre Stärke und Unverwüstlichkeit zu sehen, war für mich als Kind eine große Inspiration. In meinen Teenager-Jahren, als ich sehr unsicher war, hat sie mir mitgegeben, dass alles, was ich dachte, sagte und machte, wichtiger als meine äußere Erscheinung war. Sie hat mich dazu ermuntert, ein Individuum zu sein. Ich weiß noch, wie begeistert sie war, als ich das erste Mal nachsitzen musste. Sie machte sich Sorgen, dass ich zu brav sein würde", erinnerte sich Emma Watson.

Cover Media

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