Emma Thompson: Keine Diskriminierung, bitte!

Emma Thompson
Emma Thompson © Cover Media

Emma Thompson (54) denkt, dass Filme gemacht werden sollten, "um alle zu unterhalten".

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Filme für die Unterhaltung

Die Oscarpreisträgerin ('Saving Mr. Banks') und ihr Leinwandkollege Pierce Brosnan (60, 'James Bond 007 - GoldenEye') standen für ihren gemeinsamen Film 'Wie in alten Zeiten' vor der Kamera. Viele der Schauspieler, die besetzt wurden, sind eindeutig älter als die meisten Darsteller in einem typischen Hollywood-Blockbuster, doch Thompson findet, dass die Komödie trotzdem etwas für jüngere Zuschauer ist. "Ich sehe nicht, was das Alter damit zu tun hat - der Film wurde gemacht, um alle in jeder Altersgruppe zu unterhaltent", sagte sie in der 'BBC Radio 4'-Show 'Front Row' und führte weiter aus: "Dieser Film ist nicht für ältere Menschen. Es wäre ein tragischer Fehler anzudeuten, dass wir ihn für ältere Leute gedreht haben."

Ob nun für jung oder alt: Das Ergebnis begeisterte die Künstlerin. "Was ich wirklich fantastisch daran finde, ist, dass junge Menschen scheinbar genauso viel Spaß daran haben, wenn nicht sogar mehr."

Die Kino-Schönheit glaubt, dass es ein gefährliches Terrain ist, die Zuschauer aufzugliedern - heutzutage wäre es in Hollywood aber völlig normal. "Tatsache ist, dass die Filmbranche versucht, uns in Altersgruppen einzuteilen, und das ist ein kultureller, künstlerischer und wirtschaftlicher Fehler", kritisierte der Star.

Schon früher machte die Schauspielerin ihrem Unmut bezüglich der Ansichten in Hollywood Luft. Die preisgekrönte Darstellerin sprach vergangenes Jahr bei der 'British Academy of Film and Television'-Veranstaltung in London und beklagte sich in ihrer Rede über den Effekt, den der moderne Promi-Status aufs Filmgeschäft habe. "Das Star-System ist kein gutes System. Es ist komplett hierarchisch. Ich finde das einfach nur ekelhaft", so Emma Thompson gegenüber 'Variety'.

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