Emma Thompson: Brexit wäre verrückt!

Emma Thompson: Brexit wäre verrückt!
Emma Thompson © Cover Media

Emma Thompson (56) zog den Ärger mehrerer britischer Politiker auf sich, nachdem sie ihr Heimatland in einer Pressekonferenz kritisierte.

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Grenzen abreißen statt bauen

Die umstrittenen Kommentare machte die Schauspielerin ('Wie in alten Zeiten') bei einer Pressekonferenz auf der Berlinale am Montag [15. Februar]. Dort wurde sie von einem Journalisten gefragt, ob sie bei einem Referendum für die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU oder für einen Austritt stimmen würde. In ihrer Antwort beschrieb Thompson laut 'The Guardian' ihr Heimatland als "winzige bewölkte, regnerische Ecke des eigentlichen Europas … eine mit Kuchen gefüllte, graue alte Insel voller Elend." Anschließend fügte sie hinzu: "Also werde ich natürlich dafür stimmen, dass wir ein Teil von Europa bleiben. Ist das ein Scherz? Oh Gott, natürlich. Es wäre verrückt, wenn wir das nicht tun würden. Wir sollten die Grenzen einreißen und sie nicht aufbauen!"

Steve Baker, ein britisches Parlamentsmitglied, reagierte verärgert auf die Kommentare der Schauspielerin und wütete im Interview mit der 'Huffington Post': "Es ist immer äußerst enttäuschend, wenn ein Star unser Land herunterzieht. Wir sind so viel besser."

Auch Nigel Farage, der Parteichef der UK Independency Party, kritisierte den Filmstar: "Das ist höchst pessimistisch und negativ. Wir glauben an Großbritannien und dass wir als autonome, unabhängige Nation florieren können."

Unter ihren Kollegen hat Emma Thompson mit ihrer Meinung auch einige Gegner. So erklärte Michael Caine (82, 'Ewige Jugend') kürzlich, dass er in dem bevorstehenden Referendum für einen Austritt Großbritanniens aus der EU stimmen würde.

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