Emily Blunt: Taffe Frauen bleiben eine Besonderheit

Emily Blunt: Taffe Frauen bleiben eine Besonderheit
Emily Blunt © Cover Media

Emily Blunt (32) bedauert, dass starke Frauen in Actionfilmen nach wie vor eine Besonderheit sind.

- Anzeige -

Sexismus in Hollywood

Die Schauspielerin war dank Filmen wie 'Sicario', 'Looper' und 'Edge of Tomorrow' bereits mehrmals in taffen Rollen auf der Leinwand zu sehen. Dass immer häufiger auch Damen starke Rollen übernehmen können, begrüßt Emily zwar, dennoch denkt sie, dass diese noch immer zu selten sind.

"Es gibt diese neue Welle an Actionrollen für Frauen und das Publikum liebt das - es liebt das! Ich glaube, die Dinge werden sich in diese Richtung verändern", erklärte Emily der britischen Zeitung 'The Independent' hoffnungsvoll, fügte dann aber auch hinzu: "Diese Rollen sind sehr begrenzt. Sehr oft sieht man Frauen in Actionfilmen als die Jungfrau in Nöten. Dass die Frau bei Action vorne mit dabei ist, ist sehr selten. Eher eine Besonderheit."

Emily gehört damit auch zu einer kleinen Gruppe von Frauen, die es immer wieder schaffen, starke Rollen zu bekommen. Im Interview mit 'IndieWire' erklärte sie sich das kürzlich so: "Ich denke, das liegt daran, dass die Liste sehr kurz ist, weil wir Frauen einfach nicht in diesen Rollen sehen. Sobald man dann eine Rolle wie diese hat, so wie Charlize [Theron] oder ich oder Rebecca [Ferguson] - es gibt vielleicht vier von uns. Jennifer Lawrence! Über vier von uns wird geredet - und Angie, Angelina [Jolie]. Also vier, fünf Frauen, die für diese Rollen infrage kommen." So entstünde dann der Eindruck, dass immer wieder dieselben Frauen in Filmen zu sehen sind, erklärte Emily Blunt. "Sie denken nämlich: 'Wer noch? Es gibt sicher kein anderes Mädchen, das mit einer Waffe umgehen kann.' Ihr versteht, was ich meine? 'Eine Frau macht Klimmzüge? Es gibt doch nur vier, die das können.'"

Cover Media

— ANZEIGE —