Emily Blunt: Komödien sind die Hölle

Emily Blunt: Komödien sind die Hölle
Emily Blunt © Cover Media, CoverMedia
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Das Elend auf der Leinwand

Emily Blunt (33) hasst es, in Komödien mitzuspielen.

Auch wenn die Darstellerin ihren großen Duchbruch mit der Erfolgskomödie 'Der Teufel trägt Prada' hatte, dreht sie lieber düstere Thriller wie 'Sicario' als sich vor der Kamera zum Affen zu machen. Komödien lassen sie sich elend fühlen, gab sie nun im Gespräch mit dem 'Psychologies'-Magazin zu: "Ich habe an einigen Komödien gearbeitet, die für mich die Hölle waren. Ich habe mich miserabel gefühlt, weil mich weder meine Figur noch die Handlung selbst gepackt haben. Deshalb habe ich keine Angst davor, mich für düstere Stoffe verpflichten zu lassen. Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, da zu sein, wo ich jetzt bin. Ich halte es für meine Pflicht als Schauspielerin, das Publikum zu unterhalten anstatt sie einzuschläfern, wenn sie ins Kino gehen."

Ihr neuer Film, 'Girl on a Train', ist wieder ein Thriller, der es Emily erlaubt hat, ihre dunkle Seite auszuleben. In dem Drama, das auf dem Bestseller von Paula Hawkins basiert, spielt sie eine alkoholsüchtige Frau, die einen Mord beobachtet, während sie im Zug sitzt. Derartige Rollen sind für die gebürtige Britin stets interessante Erfahrungen: "Im Laufe meiner Karriere habe ich immer wieder Figuren gespielt, die Dinge durchgemacht haben, die mir fremd waren. Das zwingt dich dazu, deine Fantasie zu benutzen. Das kann manchmal sehr verstörend sein, weil deine Fantasie dich an Orte bringt, an denen du nicht sein möchtest", fügte Emily Blunt hinzu.

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