Emily Blunt: Ihr Stottern hat alles verändert

Emily Blunt: Ihr Stottern hat alles verändert
Emily Blunt © Cover Media, CoverMedia
- Anzeige -

Unter Druck gesetzt

Emily Blunt (33) hat durch einen früheren Sprachfehler viel gelernt.

Die Darstellerin ('Der Teufel trägt Prada') ist eine der angesagtesten Darstellerinnen ihrer Generation und viele Menschen würden gerne mit ihr tauschen. Doch ihr Leben war nicht immer so einfach, denn Emily hat früher gestottert und wurde dafür in der Schule gehänselt. So schlimm das für sie war, so hat es ihr auch eine andere Sicht auf die Herausforderungen der menschlichen Existenz näher gebracht und sie hat eine ganz besondere Verachtung für Mobbing. Im Gespräch mit dem amerikanischen 'InStyle'-Magazin erläuterte Emily:

"Ich denke, was du durchgemacht hast, bestimmt deinen weiteren Lebensweg. Ich wurde oft gehänselt und noch heute hasse ich die Pöbeleien von Mobbern."

Inzwischen setzt sich die Schauspielerin als Botschafterin des American Institute for Stuttering für Menschen ein, die stottern. Aber auch wenn sie schon längst nicht mehr so schlimm stottert wie früher, gibt es noch immer Worte, die schwierig für sie zu artikulieren sind - vor allem, wenn sie erschöpft oder gestresst ist: "Namen sind immer schwierig, weil man in dem Fall ein Wort nicht durch ein anderes ersetzen kann. Und der Druck, den Namen richtig auszusprechen, ist besonders hoch. Heute noch habe ich einige Mühe, die Worte zu artikulieren, wenn ich unter Druck gesetzt werde oder müde bin. Wenn ich jemanden anrufe, vor allem jemanden, den ich nicht kenne, dann muss ich mich gut auf diesen Anruf vorbereiten. Es entsteht immer eine lange Pause, wenn ich gefragt werde, 'Wer ist da?', und ich antworte, 'Emily Blunt'."

Doch trotz dieses kleinen Handicaps konnte sich Emily Blunt eine erfolgreiche Karriere vor der Kamera aufbauen - eine tolle Leistung.

Cover Media

— ANZEIGE —