Emilia Schüle: 'Bei Jungs mit Gitarre werde ich schwach'

Emilia Schüle: 'Bei Jungs mit Gitarre werde ich schwach'
© dpa, Ursula Düren

Das hübsche Girl aus 'Freche Mädchen' und 'Gangs' ist eine der größten Nachwuchshoffnungen des Deutschen Teeniefilms. Im 'High School Musical'-Verschnitt 'Rock It' beweist die 17-Jährige, dass sie auch noch singen und tanzen kann und wickelt Mädchenschwarm Zac-Efron-Lookalike Daniel Axt um den Finger. Was dem echten Zac fehlt, um bei Emilia zu punkten, verriet die schüchtern, aber sehr charmante Jungschauspielerin Kinoredakteurin Mireilla Zirpins im Interview.

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Emilia, wann hast du festgestellt, dass du ganz gut singen und tanzen kannst?

Ich habe unter der Dusche manchmal so Laute von mir gegeben, aber man kann das selbst ja nicht beurteilen. Aber die Produzenten Andy und Mike meinten, ich könne gut genug singen, sodass ich nicht synchronisiert werden müsste wie die Schauspieler bei High School Musical 1.

Wie war es, als am Set auf einmal all die Leute dabei waren? Ist ja doch ein anderes Gefühl als unter der Dusche...

Allerdings. Die 80 Leute, die da rumstehen, muss man ausblenden wie beim Schauspielern auch. Man muss eine große Toleranzgrenze mitbringen, damit man sich alles traut. Man weiß natürlich nie, wie es später wirkt. Trotzdem hatte ich gerade bei diesem Film richtig Druck. Wir gehen mit unseren deutschen Songs ein Wagnis ein. Und Teeniekomödie hin oder her – du willst es trotzdem gut machen.

Ihr werdet gern verglichen mit High School Musical. Was unterscheidet euch von den US-Vorbildern?

Ich finde Rock It viel schöner, denn man kann sich viel besser mit den Figuren identifizieren. Es ist nicht so glänzend und rund und perfekt.

Hast du beim Drehen immer im Hinterkopf, was deine Mitschüler wohl denken werden über deinen Film?

Ja doch. Bei 'Rock It' bin ich mit dem Tanzen und den deutschen Liedtexten ja schon ein Wagnis eingegangen. Jetzt habe ich den Film gesehen und find's schön. Ich schäme mich auf keinen Fall, sondern bin stolz darauf, was wir uns über das Drehbuch hinaus abends im Hotelzimmer noch haben einfallen lassen.

Wie kommen die anderen in der Schule darauf klar, dass du so erfolgreich bist und dir mehr Klamotten kaufen kannst als sie?

Ich weiß es nicht, aber für mich ist es ein Hobby. Ich spiele eben, und die spielen Gitarre oder so. Es ist natürlich schwer, weil ich ständig in der Schule fehle und am Ende des Jahres trotzdem mein Zeugnis kriege, aber ich werfe ja auch nicht mein Geld aus dem Fenster. Ich bekomme ein ganz normales Taschengeld.

Du spielst eine Doppelrolle – die brave Streberin Julia, die sich als Skatergirl Toni verkleidet. Was lag dir mehr?

Toni war schwieriger zu spielen, weil sie lustig sein muss. Aber von den Klamotten her war sie natürlich interessanter. Die Klamotten werde ich auch privat tragen, ich hab sie der Produktion alle abgekauft.

Hast du schon mal Rollen abgelehnt, weil du Angst hattest, später was zu bereuen?

Klar, Drehs für einen Videoclip zum Beispiel. Aber ich bin grundsätzlich für alles offen, und je verrückter, desto spannender. Aber vor Sexszenen hätte ich doch noch so meine Bedenken. Ich würde mir aber durchaus eine Glatze scheren lassen, wenn die Rolle gut ist.

Im Film fährst du voll ab auf den Jungen mit der Gitarre – wie viele Girls. Wie siehst du das im privaten Leben?

Oh, da werd ich auch ganz schwach, wenn jemand gut singen kann und Lieder schreibt.

Warum sind Jungs mit Band so cool?

Es fasziniert mich, wenn jemand so eine Leidenschaft hat und was Schönes macht.

Was muss ein Kerl sonst noch machen, um dein Herz zu gewinnen?

Unberechenbar sein und mich überraschen. Es darf nie langweilig werden – und er muss gut riechen.

Für welche Schauspieler schwärmst du denn so?

Ich hab mir noch nie Poster ins Zimmer gehängt, ich schwärme lieber für meinen eigenen Freund.

Und wenn Zac Efron um die Ecke käme?

Dann würde ich mich umdrehen und gehen.

Was fehlt ihm denn zum perfekten Mann?

Männlichkeit und Ausstrahlung.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

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