Ellen Page über ihr Coming-out: "Alles anders"

Ellen Page über ihr Outing: "Alles anders"
Ellen Page bei einer Vanity Fair Oscar Party © Helga Esteb / Shutterstock.com

Vor zwei Jahren outete sich Schauspielerin Ellen Page ('Juno') bei einer Konferenz der Human Rights Campaign mit einer bewegenden Rede als lesbisch. Schlagartig änderte sich ihr Leben: "Alles ist anders", sagte die 29-Jährige nun im Interview mit der 'FAS'. "Von einem Tag auf den anderen empfand ich ein Glück und eine innere Ruhe, wie ich sie jahrelang nicht kannte." Mit ihrem Coming-out sei eine riesige Last von der Schauspielerin abgefallen. Bemerkbar mache sich das auch im Privatleben, so Page: Sie könne nun offen mit ihrer Beziehung umgehen, "mit meiner Freundin Hand in Hand gehen" und "Leuten erzählen, dass ich verliebt bin".

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Mit 'Freeheld' spielt Elle Page nun auch eine homosexuelle Rolle

Homophobie war Page seit ihrem Coming-out allerdings auch begegnet: "Dass man auf der Straße angespuckt wird oder beleidigt." Das passierte zum Beispiel im East Village von New York. Gerade angesichts der großen Fortschritte und der sozialen Akzeptanz an Orten wie Berlin und Los Angeles, New York und Kanada, "ist es leicht zu vergessen, wie viel es noch zu tun gibt", sagt sie.

 

So bedeutet Ellen Page ihr neuestes Filmprojekt auch besonders viel. Der Film 'Freeheld - Jede Liebe ist gleich' erzählt die wahre Geschichte einer Polizistin (Julianne Moore), die nach der Diagnose Lungenkrebs ihre Pensionsansprüche auf ihre Lebensgefährtin (Page) überschreiben möchte - was die Behörden aber ablehnen. Page empfinde Hochachtung für diese beiden Frauen, zudem sei sie dankbar, "jetzt nach meinem Coming-out, eine homosexuelle Rolle zu spielen". Absurderweise habe ihre heterosexuelle Kollegin Moore schon mehr Lesben gespielt als sie selbst.

"Freeheld - Jede Liebe ist gleich" startet am 7. April in den deutschen Kinos.

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