Elisabeth Wiedemann: "Ekel Alfreds" Frau ist tot

Elisabeth Wiedemann: "Ekel Alfreds" Frau ist tot
Elisabeth Wiedemann im Film "Wozu denn Eltern" aus dem Jahr 1995 © ddp images

Eine prägende Schauspielerin des deutschen Nachkriegsfernsehens ist tot: Elisabeth Wiedemann (1926-2015) starb in der Nacht auf Mittwoch im oberbayerischen Marquartstein. Das bestätigte eine Sprecherin des WDR auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news.

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Wiedemann ist vor allem mit der Serie "Ein Herz und eine Seele" bis heute im Gedächtnis der Deutschen - und auch immer wieder im TV - präsent. In der Comedy-Reihe spielte sie Mitte der 1970er die Ehefrau von "Ekel Alfred" Tetzlaff, Else. "Ein Herz und eine Seele" gehörte zu den ersten Versuchen in Sachen Sitcom hierzulande und wurde zu einem Zuschauererfolg. Der Rest des kleinen Ensembles, Heinz Schubert, Diether Krebs und Hildegard Krekel, war bereits vor Wiedemann verstorben.

 

"Ihre Else bleibt"

 

"Elisabeth Wiedemann hat in den 1970er Jahren als Frau von 'Ekel Alfred' die Herzen der Fernsehzuschauer im Sturm erobert", lässt sich WDR-Programmbereichsleiter Unterhaltung Siegmund Grewenig in einem Statement des Senders zitieren. "Elisabeth Wiedemann ist tot, ihre Else bleibt - und damit eines der größten Kultprogramme der deutschen Fernsehgeschichte."

Wiedemann hatte ihre Karriere einst als Balletttänzerin begonnen. Seit den 1990er-Jahren hatte Wiedemann vor allem noch Serienauftritte. Unter anderem in der Serie "Im besten Alter" sowie in kleineren Rollen im "Tatort" und in "Soko 5113". Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge war die Schauspielerin bereits Anfang 2012 gesundheitlich schwer angeschlagen.

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