Hollywood Blog by Jessica Mazur

Elisabeth von Thurn und Taxis: Für diesen Schnappschuss hagelt es Kritik

Elisabeth von Thurn und Taxis: Für diesen Schnappschuss hagelt es Kritik

von Jessica Mazur

Ist es amüsant, wenn man eine Obdachlose fotografiert, die umgeben von Müllsäcken eine VOGUE durchblättert und das Foto dann ohne zu fragen im Netz veröffentlicht? Ist es nicht, finden zumindest die US-Medien und zahlreiche Leser der amerikanischen VOGUE.

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Nur Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis ist da anderer Meinung, denn von ihr stammt der umstrittene Instagram-Schnappschuss, der vor wenigen Tagen in Paris aufgenommen wurde. Und es ist nicht das erste Mal, dass die deutsche Prinzessin, die seit 2012 als Style Editor für die US-VOGUE arbeitet mit ihrer überkandidelten Art in der US-Presse für Kritik sorgt.

Fest steht: Elisabeth von Thurn und Taxis fand's irgendwie lustig, dass eine „Pennerin“ in dem renommierten Frauenmagazin blättert, denn sie kommentierte das Foto mit den Worten: „Paris ist voll mit Überraschungen... und @Voguemagazine Lesern an unerwarteten Ecken.“

Selbst, als es von ihren Followern umgehend Kritik hagelte, verstand die Prinzessin das Problem nicht. Stattdessen reagierte sie auf die Negativ-Kommentare mit den Worten „Wieso gemein? In meinen Augen ist die Person genauso würdevoll wie jeder andere auch.“ Ist klar. Als der Shitstorm dann allerdings die amerikanischen Medien erreichte, löschte die Prinzessin das Foto ruckzuck, stellte stattdessen ein Bild der Seine ins Netz und entschuldigte sich kleinlaut für ihr Posting.

Einziges Problem: so richtig glauben will ihr die späte Reue keiner. Was auch daran liegt, dass viele amerikanische Fashion-Blogger die deutsche Adelige und ihre VOGUE und Social-Media-Beiträge schon länger auf dem Kieker haben. So heißt es auf „Fashionista.com“ zum Beispiel, dass die Postings von Thurn und Taxis selbst für VOGUE-Verhältnisse „absurd elitär“ wären und dass die Prinzessin mitunter „disturbingly out of touch“ sei.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr, denn wenn man Elisabeths Twitter-Account durchforstet, stößt man auf solch elitäre Highlights wie „Es nervt nach Zacs Show in der Eiseskälte zu stehen, Fahrer nirgends zu sehen“ oder „Der Beste Teil der Nacht: Habe meinem Fahrer den Krokodil-Rock gegeben, den Vuitton mir geliehen hat. LV braucht ihn für ein Shooting am Morgen.“ Auch schön, wenn sie schreibt, dass mit eigenem Floristen zu reisen wohl das Schickste ist, dass sie je gehört hat. Oder dass sie sich unbedingt noch neue Fellboots kaufen muss, für ein Hundeschlitten-Rennen an der Arktis. Ah ja... Höchste Zeit, dass diese Prinzessin mal wachgeküsst wird, würde ich sagen.

Viele Grüße aus Lalaland sendet...

Elisabeth von Thurn und Taxis
Elisabeth von Thurn und Taxis