Elisabeth Moss: Endlich selbstbewusst

Elisabeth Moss
Elisabeth Moss © Cover Media

Elisabeth Moss (31) kann endlich ihren Beruf genießen, nachdem sie lange befürchtete, nicht gut genug zu sein.

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So schlecht bin ich gar nicht!

Die Darstellerin ('Männertrip') war schon als Kind auf der Leinwand und im TV zu sehen, aber erst die Serien 'The West Wing – Im Zentrum der Macht' und 'Mad Men' bescherten ihr den Durchbruch. Weil sie aber schon so lange im Filmgeschäft mitmischt, kennt die Amerikanerin auch gut das Gefühl, abgelehnt zu werden. Das ist ihr sogar so vertraut, dass sie auch schon überlegte, ihren Job an den Nagel zu hängen. "Ich bin schon eine ganze Weile dabei. Ich erlebte Enttäuschungen, ich kenne diese Momente, in denen man etwas wirklich will und man es nicht bekommt. Oder, wenn man selbst denkt, man könnte es schaffen, aber kein andere denkt das. Deswegen ist es nett, endlich das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass man nicht total schlecht ist", gestand die Schauspielerin gegenüber dem 'Bello'-Magazin.

Die Serie 'Mad Men' befindet sich derzeit in ihrer siebten und finalen Staffel. Als die Show, die vom Alltag in einer Werbeagentur in den 60er Jahren erzählt, 2007 startete, löste sie einen unvergleichlichen Hype aus. Es wird schwierig, auf Wiedersehen zu sagen, aber Elizabeth Moss versucht, es von der künstlerischen Seite zu sehen. "Man bringt diese Sache, die es schon so lange gibt, von der man so lange ein Teil war, zu Bett. Diese letzte Staffel ist für uns und für das Publikum, das schon so lange bei uns ist. Es ist wie bei einem Gemälde, man fügt die letzten Striche hinzu und dann hat man ein vollständiges Kunstwerk, dann ist es fertig."

Dass es mit der Schönheit auch nach dem 'Mad Men'-Ende gut weitergehen wird, scheint außer Frage zu stehen: Anfang des Jahres sackte sie für ihre Arbeit an der Miniserie 'Top of the Lake' einen Golden Globe ein. Die Krimireihe gewährt ihren Fans einen ganz neuen Blick auf Moss, aber auch hierbei zweifelte die Künstlerin zunächst, ob ihre Fähigkeiten ausreichen würden. "Das war eine dieser Sachen: Als ich das Drehbuch bekam - ich hatte davor natürlich vorgesprochen - aber als es mir letztendlich geschickt wurde, wollte ich selbstverständlich liebend gerne ein Teil von diesem Projekt sein. Aber dann ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass ich mir sicher war, dass sie die Rolle einer anderen geben würden", gab Elisabeth Moss zu.

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