Eklat beim ESC-Vorentscheid: Andreas Kümmert lehnt den Sieg ab

Andreas Kümmert
Andreas Kümmert hat offenbar keine Lust auf den ESC © dpa, Peter Steffen

Weshalb hat Andreas Kümmert überhaupt teilgenommen?

Tja, damit hätte wohl niemand gerechnet: Der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest endete mit einem Eklat. Der vom Publikum zum Sieger gekürte Andreas Kümmert hat die Wahl nicht angenommen und damit der Zweitplatzierten Ann Sophie den Vortritt gelassen.

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"Ich bin nicht wirklich in der Verfassung, diese Wahl anzunehmen“, sagte der 28-Jährige vor laufenden Kameras. Sein Management verwies nach der Show auf den öffentlichen Wirbel, dem der Sänger ausgesetzt sei. "Die Lampe ist zu groß, die da angeht", sagte Siggi Schuller von der Plattenfirma Universal: "Er hat alles gegeben und irgendwann festgestellt, dass er es einfach nicht packt." Er glaube, Kümmert habe einfach spontan entschieden.

Der für die Show verantwortliche NDR war von Kümmerts Entscheidung auf jeden Fall komplett überrascht. "Wir haben da mit offenem Mund gestanden". sagte Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Es sei einzig und allein Kümmerts Idee gewesen, beim ESC dabei zu sein, betonte er.

Moderatorin Barbara Schöneberger akzeptierte auf der Bühne Kümmerts Entscheidung und erklärte Ann Sophie zur Siegerin. Die 24 Jahre alte Newcomerin warb anschließend dafür, seine Entscheidung zu respektieren. “Ich finde das megamutig, dass er in dem Moment so auf sein Herz gehört hat.“

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