Edgar Selge: Keine Trennung von Liebe und Arbeit

Edgar Selge
Edgar Selge © Cover Media

Edgar Selge (66) fällt es schwer, seinen alltägliches Leben und seinen Beruf zu trennen, da er mit der Schauspielerin Franziska Walser (62) liiert ist.

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Auf der Bühne kennengelernt

Der TV-Star ('Polizeiruf 110') ist seit mittlerweile fast 30 Jahren mit seiner Kollegin ('Die Fremde und das Dorf') verheiratet. Die beiden lernten sich auf der Bühne kennen und stehen auch heute noch immer wieder gemeinsam vor der Kamera - so zuletzt für den Film 'Nie mehr wie immer', der am 7. Januar im ARD gezeigt wird. Deshalb lässt sich für die Selges das Berufsleben nur schwer vom Alltag trennen.

Gerade bei gemeinsamen Dreharbeiten versucht es das Paar trotzdem, einen gewissen Abstand aufrechtzuerhalten und wohnt deshalb währenddessen getrennt voneinander, wie Franziska Walser der 'Bild'-Zeitung im Doppelinterview verriet.

Ihr Mann erklärte dazu: "Dadurch halten wir den Beruf aus dem Alltag heraus und das gibt uns die Möglichkeit, uns zu zweit weiterzuentwickeln. Deswegen freue ich mich über jeden Regisseur, der uns gemeinsame Projekte vorschlägt.

Ansonsten können wir unsere Arbeit und unser Leben nicht voneinander trennen. Wir haben uns auf der Bühne kennengelernt und bis heute ist die Schauspielerei Thema im Alltag."

Gerade aus diesem Grund suchen sich die beiden auch Rollen aus, die Geschichten erzählen, die sie in ihrem alltäglichen Leben so nicht erleben. "Wenn wir gemeinsam arbeiten, suchen wir immer nach einer Rollenkonstellation, die Konflikte bereithält", betonte der TV-Liebling. "Es sind also eher Geschichten, die man in seinem Alltag nicht erleben möchte, die man aber spielerisch in Angriff nimmt."

Der gebürtige Sauerländer ist Schauspieler mit Leib und Seele und hat das große Glück, in immer wieder neue Rollen schlüpfen zu können. Ruhepausen gönnt er sich deshalb selten, dafür hat er aber auch gar keine Zeit. "Ich mache im Jahr drei oder vier Filme - und wenn ich darin auch Hauptrollen spiele, nimmt das viel Zeit in Anspruch. Kommt dann noch Theater dazu wie jetzt in Stuttgart, habe ich in einem ganzen Jahr womöglich keinen einzigen freien Tag, auch nicht am Wochenende. Ich spiele oder drehe oder lerne Text", erzählte er vergangenes Jahr im Interview mit der 'Stuttgarter Zeitung'. "Es geht mir gut, wenn ich arbeite. Meine Produktivität hängt aber auch mit den interessanten Angeboten zusammen, die ich bekomme und nur ungern absage", so ein zufriedener Edgar Selge.

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