Ed Sheeran: Kindheit ohne Spielekonsole

Ed Sheeran
Ed Sheeran © Cover Media

Ed Sheeran (23) war als Teenager nicht stundenlang damit beschäftigt, am Computer zu zocken, und konnte deswegen sein Gitarrenspiel perfektionieren.

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Das war sein Glück

Der Sänger ('Lego House') wuchs mit seinen Eltern und einem älteren Bruder im britischen Suffolk auf. In seinem neuem Buch 'Ed Sheeran: A Visual Journey' zeigt er seinen Fans, dass er an seine Kindheit viele schöne Erinnerungen hat.

"Mama und Papa stellten sicher, dass sie unsere Fantasie anregten, statt uns vor Geräte zu setzen. Jahrelang hatten wir kein DVB-T-Fernsehen im Haus", erinnerte er sich gegenüber dem 'Daily Mirror'. "Wir hatten nicht mal eine TV-Lizenz, weil meine Mutter nicht wollte, dass wir die ganze Zeit vor dem Fernseher sitzen. Wir besaßen keine Videospielkonsole und ich denke ganz ehrlich, dass das eins der besten Dinge war, die meine Mutter getan hat."

Denn so regte die fehlende Dauerberieselung die Fantasie des Entertainers an: Heute ist Ed megaerfolgreich mit seiner Musik, sein Können an der Gitarre und seine Qualitäten als Songschreiber überzeugen auf ganzer Linie. Klar, immerhin hatte der Promi im wahrsten Sinne des Wortes genug Zeit zum Üben:

"Als meine Freunde 'Grand Theft Auto' gespielt haben, saß ich da und übte immer wieder und wieder an der Gitarre. Bis heute weiß ich nicht, was man mit einer Xbox oder einer PlayStation macht."

Seine Mutter ist also dafür verantwortlich, dass sich ihr Sohnemann so viel mit Musik beschäftigte, während sein Papa das musikalische Wissen von Ed prägte und schnell erkannte, dass sein Junge großes Interesse an der Musik hatte, das er bestärkte. "Es war etwas, bei dem ich tatsächlich mit Leidenschaft dabei war und wofür ich hart gearbeitet habe. Also brachte er mich schon als ich sehr jung war so oft er konnte zu Shows", erzählte der Künstler. "Meinen ersten Gig hatte ich mit elf. Ich spielte 'Layla' im Schulkonzert und wurde von einem Freund am Klavier begleitet. Ich denke oft, dass wenn ich das nicht getan hätte, ich nicht dort stehen würde, wo ich heute bin. Ich hatte am Anfang richtig Angst vorm Performen. Es war eine Nerven-Sache, eine Sperre. Ich erinnere mich, dass ich mir selbst vorher in die Hosen gemacht habe, ich zu Hause war und meinem Vater vorheulte 'Ich will das nicht machen!'"

Wie gut, dass der Vater von Ed Sheeran hartnäckig blieb und seine Sohn zu der Aufführung schickte.

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