Eagles of Death Metal: So war ihr Auftritt mit U2 in Paris

Eagles of Death Metal: So war ihr Auftritt mit U2 in Paris
Die Eagles of Death Metal bedankten sich auch auf Facebook für den gemeinsamen Auftritt mit U2 in Paris © facebook.com/eaglesofdeathmetal

Die Rockband Eagles of Death Metal ist am Montag nach Paris zurückgekehrt, um mit U2 aufzutreten - etwa einen Monat, nachdem Terroristen bei ihrem Konzert im Bataclan-Club 90 Menschen getötet hatten. Laut "Mail Online" hatte sie U2-Frontmann Bono jetzt mit den Worten angekündigt: "Sie wurden vor drei Wochen auf ihrer Bühne überfallen und wir würden ihnen heute gerne unsere zur Verfügung stellen." U2 spielten am Sonntag und Montag die Shows in der französischen Hauptstadt, die nach den Terroranschlägen vom 13. November verlegt worden waren.

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Gemeinsam auf der Bühne

Eagles-Of-Death-Metal-Frontman Jesse Hughes sagte bei dem gemeinsamen Auftritt mit Bono: "Paris, wir lieben dich und wir werden Rock 'n' Roll niemals aufgeben." Die beiden Bands performten dann zusammen Patti Smiths' Song "People Have the Power", bevor U2 die Bühne verließen und die Eagles of Death Metal ihr "I Love You All the Time" spielten.

Nach dem Auftritt bedankten sich die Eagles of Death Metal auch noch via Facebook bei U2: "Sie haben uns daran erinnert, dass die Bösen niemals einen Tag Pause machen und deshalb können wir Rock 'n' Roller das auch nicht machen... und wir werden es auch nicht. Wir sind U2 unheimlich dankbar, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, so schnell nach Paris zurückzukehren."

Fans hatten die Eagles of Death Metal eigentlich schon am Sonntag auf dem ersten Konzert von U2 in Paris erwartet. Das hatte die Band noch dementiert. Der Überraschungsgast hieß dann Patti Smith, die für einen Song zu den Jungs aus Irland stieß. Der U2-Auftritt wurde aber auch am Sonntag sehr emotional: "Vive La France", rief Bono laut "Variety", als er die Bühne der AccordHotel-Arena betrat. "Wenn du die Freiheit liebst, ist Paris deine Stadt." Zudem sprach der Leadsänger über Kummer, "eine Wunde, die sich nie ganz schließt". Er fühle ihn immer noch und er sei 14 gewesen, als seine Mutter starb. "Aber sie hat mich als Künstler zurückgelassen und die Wunde wurde zu einer Öffnung in eine andere Welt. Rock 'n' Roll hat mich gerettet, ihr habt mich gerettet."

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