Hollywood Blog by Jessica Mazur

Dummer Fehler: Jennifer Garner wurde 'Jude Lawed'

Jennifer Garner nach der Trennung von Ben Affleck
Jennifer Garner versucht eine möglichst saubere Trennung von Ben Affleck © AKM-GSI / Splash News

von Jessica Mazur

Nach zwei Monaten in Deutschland bin ich seit dem vergangenen Wochenende zurück in LA. Und was soll ich sagen? Alles beim Alten in Lalaland. Die Sonne scheint, die Palmen sind grün und die Paparazzi hetzen dem nächsten Promi-Pic hinterher.

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Ganz oben auf der Abschussliste stehen da im Moment natürlich Gavin & Gwen, sowie Ben & Jen, denn die Trennungen der beiden Power-Paare sind hier in Hollywood noch immer Gossip-Thema Nummer 1. Oder besser gesagt: Lästerthema Nummer 1. Denn insbesondere die poshen Beverly Hills Mamis scheint die Frage zu beschäftigen: Wie kann man nur so doof sein? Nein, das bezieht sich in diesem Fall nicht auf Gavin Rossdale oder Ben Affleck, die beide ihre attraktiven und erfolgreichen Frauen mit dem Kindermädchen betrogen haben sollen. Als „stupid“ werden hier stattdessen Jennifer Garner und Gwen Stefani bezeichnet. Warum? Weil sie sich beide eine junge und attraktive Nanny ins Haus geholt haben. Was für ein Anfängerfehler. Wie formulierte es noch gleich eine sichtbar gut betuchte LA-Mama am vergangenen Sonntag auf dem beliebten Beverly Hills Spielplatz „Coldwater Canyon Park“? „No matter how solid your marriage is, make sure you hire an ugly nanny.“ Völlig egal, wie stabil deine Ehe ist, sorge dafür, dass dein Kindermädchen hässlich ist.“

Ein Ratschlag, der wohl tatsächlich in jedes ‚Promi-Ehe Handbuch‘ gehört, doch zu spät. Gwen und Jen wurden ‚Jude Lawed‘, wie man hier so schön sagt. Und insbesondere im Fall von Jennifer Garner auf die typische Hollywood-Art. Denn während Stefanis Nanny ja schon vor einiger Zeit die Stadt verlassen haben soll und still und leise von der Bildfläche verschwand, genießt Christine Ouzounian ihre 15 Minuten Ruhm nach Strich und Faden. Die Ex-Nanny der Afflecks wohnte tagelang für 1500(!) Dollar die Nacht im Hotel Bel Air (die Rechnung zahlt angeblich Ben) und wurde regelmäßig im Bikini mit schick gemachten Haaren und in total natürlichen Posen am Pool fotografiert – angeblich ohne ihr Wissen. Nee, is klar, hüstel-hüstel. Und wenn sie nicht gerade die Paparazzi auf Speed-Dial hat, telefoniert Ouzounian angeblich mit diversen Talkshow-Produzenten, denn es heißt, sie verhandele bereits ihr großes ‚Tell-All‘ Interview. Sowohl die US-Show ‚Dr. Phil‘, als auch ‚Entertainment Tonight‘ haben wohl bereits große Summen geboten, damit das Kindermädchen auspackt. Ohne Frage, die Dame weiß, wie man Promi-Sex ausschlachtet.

Doch die Affleck-Affäre hat auch sein Gutes. Hier in LA soll nämlich bald allen Ernstes die erste Nanny-Agency aufmachen, die ausschließlich hoch qualifizierte, aber sagen wir mal optisch eher auf-dem-Teppich-gebliebene Kindermädchen vertritt. Zumindest hier in Hollywood auf jeden Fall eine echte Marktlücke!

Viele Grüße aus Lalaland sendet

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur
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