Dschungelcamp Tag 5: Ein Victory-Zeichen zum Abschied

Dschungelcamp Tag 5: Ein Victory-Zeichen zum Abschied
Gunter Gabriel (l.) verlässt an der Seite von Dr. Bob das Dschungelcamp © RTL / Stefan Menne

Er hat es tatsächlich getan: Gunter Gabriel hat vorzeitig den Dschungel verlassen. Schon vor der neuesten Folge der Jubiläumsstaffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hatte es entsprechende Vermutungen gegeben. Mehrfach hatte Gabriel den Schritt angekündigt, jetzt war es endlich soweit. Das dürftige Essen, die Hitze Australiens, nervige Mitcamper, die anscheinend aufregende Campzusammenlegung - vermutlich all das wurde dem mittlerweile 73-jährigen Sänger offenbar zu viel.

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Gabriel ist wirklich raus!

"Mein körperlicher Zustand ist erbärmlich", erzählte Gabriel im Dschungeltelefon. Es gehe einfach nicht mehr, und er habe Angst. Dann war er raus und wurde von Dr. Bob abgeholt. Medizinisch gehe es ihm gut, stellte dieser nach einer Untersuchung fest, "aber sein Kopf hat ihm gesagt: 'Ich muss hier raus'". Zum Abschied gab es dann doch noch eine irgendwie versöhnliche Geste von Gabriel - mit einem Stinkefinger zog er ein, mit einem Victory-Zeichen zog er aus.

 

Barmherzigkeit und Toilettenabenteuer

 

Zuvor war aber noch einmal das Abendessen ein Thema, das die Base-Camp-Mitglieder am Vorabend nicht mit den Neuankömmlingen teilen wollten - zunächst zumindest, denn nur wenige Minuten später fassten sich doch alle ein Herz. "Ich kann das nicht", meinte Wollersheim und fing an ihr Essen mit den umgezogenen Mitgliedern des ehemaligen Teams "Snake Rock" zu teilen. Auch die anderen gaben sich barmherzig. So kam doch noch jeder zu ein paar Bissen "echten" Essens.

Auch danach zeigte sich so mancher sozial und kümmerte sich wie Jürgen Milski oder Ricky Harris mehr oder minder liebevoll um Camp-Opi Rolf Zacher. "Kommste zurecht jetzt, Meister", fragte Thorsten Legat vor dem Zubettgehen. Tief in der Nacht musste Zacher allerdings zur Toilette, zu der ihn Ricky begleitete. "Oh, die muss sauber gemacht werden", meinte Zacher noch vor seinem Geschäft. Doch er könnte selbst dazu beigetragen haben, dass sich jemand um die Reinigung kümmern muss.

"Die größte Herausforderung ist hier die Toilette", scherzte Jenny Elvers am nächsten Morgen noch, bevor Legat feststellte: "Das is 'ne Frechheit hier". "Thorsten, ich kann hier nicht auf Toilette gehen", meinte Sophia Wollersheim - und der wurde vor versammelter Mannschaft deutlich: "Pisst einer im Stehen [...] knall ich ihn weg, ey!" Das war allerdings noch bevor David Ortega entdeckt hatte, dass jemand sein großes Geschäft wohl nicht ganz sorgfältig verrichtet hatte.

 

"Das defekte Promi Dinner"

 

"Ob wir auf 'nen gemeinsamen Nenner kommen, das weiß ich nicht, aber jetzt müssen wir funktionieren", erklärte Legat vor der gemeinsamen Dschungelprüfung mit Helena Fürst. Bekannte Köstlichkeiten aus der Dschungelküche sollten von den beiden selbst zubereitet und dann gegessen werden. Jeder Gang sollte zwar für zwei Personen zubereitet werden, doch wie sich die Camper die Mahlzeit aufteilten war egal - Hauptsache jeder aß einen Teil und die Teller waren leer. Ein Stern winkte pro Portion.

Zunächst gab es eine "Bloody Mähry" zum Aperitif. Dabei handelte es sich um pürierte Lamm-Gehirne mit Emu-Blut. "Ich krieg das nicht runter, Thorsten", meinte Helena, die rund ein Viertel des Drinks vertilgen sollte. Er leerte ein großes Glas des Gebräus auf Ex - und sie machte es ihm zögerlich nach. "Weltklasse, du bist 'ne geile Frau", lobte Legat. Dann ein "Dschungel-Spieß" zur Vorspeise: Die getrockneten Nashornkäfer mit Kotzfrucht-Stücken verdrückte der Ex-Fußballer erneut ohne große Skrupel und auch Fürst stellte sich okay an. Wieder verdrückte Legat einen Großteil der Portion.

Ähnliches Bild bei den folgenden Gängen: Ein Süppchen aus Rattenschwänzen und Kuheuter-Spitzen verdrückten abermals beide, wobei Legat erneut den Löwenanteil verspeiste. "Komm mir ein bisschen entgegen", bat er für die nächste Aufgabe, doch Fürst blieb abermals bei ihrer Mini-Portion. Wie ein echter Kämpfer verdrückte der Fußballtrainer lebende Strandwürmer, einen Großteil eines Schweine-Anus und einige Riesenmehlwürmer, doch Fürst zeigte sich bei ihrem Portiönchen nicht gerade als Beißer - nur ein Stern, da nicht beide Portionen aufgegessen wurden.

Die folgenden Entenfüße und gerösteten Kakerlaken wurden dann von beiden aufgegessen, wobei der mittlerweile doch ziemlich genervt scheinende Legat erneut den Hauptanteil verdrückte. Dann noch ein Gläschen mit pürierten fermentierten Eiern hinterher. Fürst winkte ab, Legat kippte beide Gläser, doch da die Portion nicht geteilt wurde, gab es auch hier nur einen Stern. Insgesamt erspielte Legat - mit leichter Hilfe von Fürst - damit hervorragende zehn Sterne für das vereinte Camp. Respekt, was der Kerl wegdrücken kann.

Nach der Prüfungen kochten die Emotionen noch einmal richtig hoch. Zwischen Legat und Fürst kam es zum Streit, während bei David Ortega und Nathalie Volk ein wenig Liebe in der Luft lag. "Ja, David und ich haben uns etwas näher kennengelernt. Finde ich nicht schlecht", druckste Volk heraus, während Wollersheim beobachtet hatte: "Ich finde die beiden haben sich absolut angeloved."

Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de.

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