Dschungelcamp 2017: Wenn der Dschungel zum Psychiater wird...

Dschungelcamp 2017: Wenn der Dschungel zum Psychiater wird...
Alexander "Honey" Keen und Florian Wess (r.) mussten zur Dschungelprüfung © RTL / Stefan Menne, SpotOn

Weiter mit den Geständnissen

Markus Majowski (52) ist trockener Alkoholiker und Marc Terenzi (38) hat Donald Trump gewählt - mit diesen beiden Geständnissen sorgten die beiden Promis schon in der ersten Ausgabe des Dschungelcamps 2017 für kräftig Gesprächsstoff. Und ähnlich sollte es auch in der zweiten Folge der mittlerweile elften Staffel weitergehen, denn weitere Camper erzählten aus ihrem bewegten Leben - und schütteten dabei ihr Herz aus, als säßen sie gerade auf der Couch eines Psychiaters. Zunächst mussten die Kandidaten die Nacht überstehen.

Während Sarah Joelle Jahnel (27) und Gina-Lisa Lohfink (30) minder philosophisch über die Nacht philosophierten, hatte Markus Majowski (52) mit den Tieren im Camp zu kämpfen. Besonders das Zirpen der Zikaden schien ihn in den Wahnsinn zu treiben. Im Dschungeltelefon fragte er, ob die die Klänge der Tierchen nicht etwa "elektronisch verstärkt" werden würden - doch das verneinte der Sender natürlich vehement.

Zwei weitere Geständnisse

It-Boy Florian Wess (36) musste am Lagerfeuer über seine Vergangenheit nachdenken. Er sei eine Zeit lang "ein richtiges Drecksschwein" gewesen. "Da hab' ich angefangen, da was getrunken, da mal einen Joint geraucht. Dann habe ich angefangen täglich Speed zu ziehen. Synthetische Drogen. Jeden Tag", erinnert er sich im Gespräch mit Jens Büchner (47). Er sei eine Art Junkie gewesen und habe mit Lügen seiner Mutter das Geld aus der Tasche gezogen.

Malle-Jens stahl jedoch Wess' 15 Minuten und packte selbst einen Teil seiner dunklen Vergangenheit aus. Nach seiner ersten Scheidung sei er total fertig gewesen. Er habe sich eine Flasche "Sauren Apfel" - ein Likör - und Herztabletten geschnappt und eingenommen. Eine ehemalige Mitarbeiterin habe ihn dann am Boden gefunden und er sei auf eine Intensivstation gebracht worden. "Der Arzt sagte nachher, dass elf Sekunden mein Herz nicht geschlagen hat." Das Schlimmste sei daran gewesen, "was ich meiner Mutter angetan habe. Sie wurde angerufen und die haben gesagt, ihr Sohn hat sich gerade versucht das Leben zu nehmen." Mit zitternder Stimme und sichtlich mitgenommen meinte er: "Das kann ich nie, nie gutmachen." Während die beiden ihr Herz ausschütteten, maulte TV-Maklerin Hanka Rackwitz (47), dass die beiden doch ruhig sein sollten, weil die anderen sonst nicht schlafen könnten.

Wenige Stunden später wurde Kader Loth (44) vom Hunger geplagt. Ihre Ration Bohnen mit Reis reichte ihr nicht und sie beschwerte sich mehrfach, wie hungrig sie doch sei. Im Gespräch mit Fräulein Menke (56) drohte sie dann sogar: "Wenn's nicht aufhört, spring ich von der Brücke runter, ja." Der Ex-NDW-Star konnte die selbsternannte Trash-Queen Deutschlands jedoch schnell beruhigen.

Auf zum Duell

Für Alexander "Honey" Keen (34) und Wess ging es dann in die Dschungelprüfung. Solange es in der neuen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" zwei Camps gibt, werden die beliebten Dschungelprüfungen auch als Duelle ausgetragen. Schon vor der Sendung war es zwischen "Honey" und Wess zu Nickeligkeiten gekommen, was besondere Spannung versprach. Im "Schlimmbad", einer Unterwasser-Prüfung, sollten die beiden in unterschiedlichen Kammern jeweils insgesamt sechs Sterne einsammeln - teils mit den Händen, teils mit dem Mund. Zu gewinnen gab es dementsprechend sechs Essen für das eigene Team. Der Verlierer ging unterdessen leer aus.

Zeigten sich beide vor der Prüfung noch siegessicher, gab sich "Honey" in der Startkammer plötzlich doch recht angespannt. Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow (48) und Daniel Hartwich (38) konnte das männliche Model jedoch beruhigen. Für den Ernstfall, zu dem es natürlich nicht kommen sollte, wären auch Rettungstaucher einsatzbereit gewesen. Mit Mut und Elan gingen dann sowohl Keen als auch Wess an die Aufgabe heran. Sie tauchten durch die Kammern voll von Kröten, Fischabfällen, Wasserspinnen und Baby-Krokodilen, und lagen lange Zeit ziemlich gleichauf. Honey konnte das Duell dann jedoch schließlich für sich entscheiden, was ihm Wess mit einem offenbar ehrlichen "Herzlichen Glückwunsch, gönn' ich dir" quittierte.

Eine "Schatzsuche" steht an

Vor allem Büchner und Loth zeigten sich von der Niederlage Wess' besonders angefressen - genauso wie von Rackwitz, die den beiden mit ihrer unruhigen Art offenbar auf die Nerven ging. Fräulein Menke sollte dann auch noch ihre Geschichte erzählen. Sie sprach über ihre Zeit in der Psychiatrie und einem glücklicherweise fehlgeschlagenen Selbstmordversuch. "Nur durch Gottes Fügung hab' ich überlebt", meinte die Sängerin, die diesen Schritt sichtlich bereute.

Weitere Vorräte fürs Camp, beziehungsweise einen "Schatz"? Den hätten die ausgehungerte Loth und Malle-Jens bei einer anschließenden "Schatzsuche" gegen Jahnel und Terenzi selbst gewinnen können, doch auch hierzu sollte es nicht kommen. Aufgabe: Mit Stöcken die Kästen über seinem Kopf festhalten. Wer nicht mehr kann, der wird mit Schleim überzogen. Nach wenigen Sekunden versagte Loth, Jahnel folgte etwas später und Büchner musste auch vor Terenzi aufgeben. Die anschließende Frage im Camp, die es zu lösen galt, um die Schatzkiste auch öffnen zu können, verballerte die Truppe dann allerdings. Sie tippten falsch und wussten nicht, dass laut RTL rund 30 Prozent der männlichen Weltbevölkerung beschnitten sind.

Eine Schlange im Camp sorgte dann noch einmal für mächtig Aufregung. "Wie soll ich das jetzt schaffen die nächsten Tage?", fragte sich die angeschlagene Rackwitz unter Tränen. Doch erneut beruhigte sie sich nach einiger Zeit. Und wer muss zur nächsten Dschungelprüfung? Für das Team "Base Camp" schickten die Dschungel-Fans erneut "Honey" ins Rennen - und Gina-Lisa Lohfink. Im Camp "Snake Rock" erwischte es hingegen Kader Loth und Hanka Rackwitz.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

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