Drogen, Ausraster & falsche Freunde: Mark Medlock packt aus

So offen und ehrlich wie nie zuvor

Einmal Superstar und zurück: Mark Medlock, DSDS-Gewinner von 2007, war jahrelang als Sunnyboy megaerfolgreich, hatte einen Hit nach dem anderen. Doch dann wurde es musikalisch ruhig um ihn. Stattdessen gab es Negativschlagzeilen: Anzeige wegen Körperverletzung, Ausraster und Drogenvorwürfe. Zu den Gerüchten hat der Sänger geschwiegen – bis jetzt. Erstaunlich offen spricht der 33-Jährige erstmals über seine Probleme und Fehler und verrät, wie er mit seiner Vergangenheit abrechnet.

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"Ich war verzweifelt, ich war aggressiv, ich hab einen Panikzustand gekriegt – heftig. Alles wo man denkt, dann nimmt man Drogen. Ich bin absolut enttäuscht von vielen Menschen", so Medlocks Bilanz im Interview mit RTL. Als Superstar ist er durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Die letzten Schlagzeilen waren nicht alle positiv.

Die Geschichte vom ‘Flugzeugausraster‘ ging durch die Presse. Letztes Jahr soll Mark in einem Flugzeug randaliert und gepöbelt haben. Die Polizei holte ihn nach der Landung ab. "Ich hatte eine kleine Diskussion mit meinem Management und wurde laut und bin auch aufgestanden. Aber ich bin nicht ausgerastet", stellt Mark klar, als er zum ersten Mal über diesen Vorfall spricht. Übergriffe soll es aber schon öfter gegeben haben. Eine Anzeige wegen Körperverletzung, eine wegen sexueller Nötigung, eine wegen Beleidigung.

Auch zu den Drogenvorwürfen bezieht Medlock Stellung und gibt offen zu: "Das grausamste Jahr war von einem halben Jahr. Scheiße war es. Man nimmt dann Drogen und es ist vielleicht ein Ding, womit man sich selbst rettet, aber dann stürzt man ab und man erkennt seine eigenen Freunde, die gar keine sind. Ich schäme mich nicht dafür, es passiert nie mehr. Hätte ich mein Album nicht gehabt, wär ich vielleicht noch am koksen."

Ein langjähriger Wegbegleiter war auch Dieter Bohlen. Lange Zeit war der Pop-Titan sein Mentor, doch jetzt muss Mark Medlock alleine zurechtkommen. Der fehlende Kontakt schmerzt den Sänger zusehends: "Ich versuche jetzt nicht zu weinen. Ich bin ja erwachsen geworden. Ich vermisse ihn wirklich – die Art, die Tipps. Gerade jetzt, in meiner schwersten Zeit, habe ich ihn nicht an meiner Seite", gesteht Medlock.

Heute lebt er auf Sylt – auf einer Insel auf der er Ruhe finden will. Und dazu gehört auch Cornelia Reckert. Sie ist Hotelbesitzerin auf Sylt und hat Mark schon vor Jahren als Stargast gebucht. Es bestand immer eine Verbindung zwischen ihnen. Heute ist sie seine Managerin. Mittlerweile wohnt Mark bei den Reckerts mit im Haus. Er gehört tatsächlich zur Familie. Und es scheint genau das zu sein, was ihm gut tut – eine Familienanbindung.

(Bildquelle:dpa)

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