Drews: Kein Alarm, keine Versicherung

Ein faustgroßes Loch ist in der Terrassentür von Jürgen Drews Privathaus in Dülmen. Auch innen: überall Verwüstung! Zum Zeitpunkt des Diebstahls waren die Drews zum Glück nicht zu Hause. Die Familie urlaubte über Weihnachten in Kitzbühel, als Ramonas Vater den Einbruch entdeckte. Eine Tatsache machte es den Dieben dabei leichter: Die Alarmanlage war noch nicht in Betrieb.

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Familie Drews zieht gerade von ihrem alten Haus in das neu gebaute, direkt nebenan. Hier hatten sie teure Tontechnik und einige andere Wertgegenstände abgestellt, sich aber bisher noch nicht um das Sicherheitssystem gekümmert. Quasi eine Einladung für Ganoven.

Hat der bekannte Schlagerstar vielleicht Feinde? Die Polizei sagt nein, denn in der Umgebung wurde in den letzten Wochen vermehrt eingebrochen. Trotzdem sind die Drews immernoch geschockt. Die Diebe entwendeten zwei wertvolle Mikrofone, Jürgens Instrumente, Computer, Bildschirme und teure Bühnen-Kleidung, auch von Tochter Joelina. "Insgesamt ist es ein Schaden von 18.000 Euro", so Drews. Für den entstandenen finanziellen Schaden müssen die Drews nun zu allem Übel auch noch selbst aufkommen, da sie eine Hausratsversicherung bisher nicht abgeschlossen hatten. "Wir haben das noch nicht gemacht, weil wir ja bisher direkt hier nebenan gelebt haben, da haben wir nicht daran gedacht, das war wohl ein bisschen doof", erklärt Ramona Drews.

Der Schlagersänger, dem Diebe im vergangenen Sommer auf Mallorca schon einmal 14.000 Euro Bargeld klauten, will jetzt überall Kameras installieren. Ob die Drews ihr Eigentum wiederbekommen? Die Polizei ermittelt, hat aber bisher keine Spur.

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