‚Don´t beam me up, Scotty!‘: die Karriere von Wil Wheaton

Wil Wheaton
Wil Wheaton: Der Star aus 'Star Trek - The Next Generation' © picture alliance / Birdie Thomps, Birdie Thompson

Die erfolgreiche Karriere von Wil Wheaton

Die Rolle des Fähnrich Wesley Crusher in der US-amerikanischen Erfolgsserie ‚Star Trek – The Next Generation‘ wird den Schauspieler Wil Wheaton immer verfolgen. In der Fernsehserie ‚The Big Bang Theory‘, in der er seit 2009 sich selbst spielt, macht er regelmäßig Anspielungen darauf, dass er nach ‚Star Trek‘ keine bedeutenden Projekte mehr zustande gebracht hätte – das stimmt aber nicht, denn kaum ein Schauspieler ist so präsent in verschiedenen Medien wie er.

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Nach einigen Werbespots im zarten Alter von 14 ergatterte Wil einige kleinere Rollen in Filmen und Serien, darunter ‚Ein Engel auf Erden‘, ‚Biete Mutter – suche Vater‘ und ‚13th Avenue‘. Erstmals richtig aufgefallen ist er neben River Phoenix in ‚Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers‘ (1986). Zwischen 1987 und 1994 spielte er dann 86 Folgen lang den jungen Fähnrich Wesley Crusher in ‚Star Trek – The Next Generation‘. Größere Filmrollen blieben danach zwar aus, andererseits machte sich Wheaton mit Independent-Filmen einen Namen. Sein Film ‚The Good Things‘ konnte beim ‚Deauville Film Festival‘ 2002 den Preis für den ‚besten Kurzfilm‘ einheimsen.

Als ‚Bester Schauspieler‘ wurde er in ‚Jane White Is Sick And Twisted‘ 2002 auf dem ‚Melbourne Underground Film Festival‘ geehrt. Immer wieder flimmert Wil Wheaton in kleinen Nebenrollen über den Bildschirm, sei es in Fernsehfilmen wie ‚Abraham Lincoln – Die Ermordung eines Präsidenten‘ oder Serien wie ‚Criminal Minds‘ und ‚CSI‘. Wil Wheaton macht kein Geheimnis aus seinem Leben, im Gegenteil, er bloggt auf verschiedenen Seiten im Internet und schreibt Kolumnen.

Zusätzlich hat Wheaton bereits fünf Bücher mit autobiographischen Erzählungen veröffentlicht. Um das erste Buch dieser Reihe mit dem Titel ‚Barefoot‘ an die Öffentlichkeit zu bringen, gründete Wil Wheaton 2003 sogar seinen eigenen unabhängigen Verlag ‚Monolith Press‘. Der Erfolg von drei ausverkauften Auflagen ermutigte ihn diesen Weg weiterzuführen. Ab 2009 hatte er nicht nur in ‚The Big Bang Theory‘ regelmäßige Auftritte, sondern auch in den Serien ‚Eureka – Die geheime Stadt‘ und ‚Dark Matter‘.

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