Dolly Buster: weit mehr als ein Erotikstar

Dolly VBuster
Die Ex-Erotikdarstellerin Dolly Buster © picture alliance / Geisler-Fotop, Oliver Hausen/Geisler-Fotopress

Ihr Weg zur Geschäftsfrau

Kaum jemand kennt den bürgerlichen Namen der in Prag geborenen ehemaligen Pornodarstellerin.

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Dolly Buster kam am 23. Oktober 1969 als Nora Dvořáková zur Welt. Im Alter von 14 Jahren wanderte sie mit ihren Eltern nach Deutschland aus. Im Jahr 1987 drehte Dolly Buster ihren ersten Erotikfilm. Während der Dreharbeiten lernte sie den Pornoproduzenten Josef Baumberger, genannt ‘Dino‘, kennen. Die beiden heirateten 1997. Privat engagiert sich Dolly Buster im Tierschutz, indem sie vor allem gegen den illegalen Handel von Hundewelpen kämpft und macht durch ihre politischen Aktivitäten auf sich aufmerksam. Im Jahr 2002 unterstützte sie Guido Westerwelle beim Bundestagswahlkampf. Außerdem kandidierte Dolly Buster 2004 für die tschechische Partei ‘NEI‘ (‘Unabhängige erotische Initiative‘), um ins Europaparlament zu kommen. Ihre politische Aussage ist klar: Freie Liebe für alle! Durch ihre vielfältigen Wirkungsfelder unter anderem als Autorin, Produzentin, Sängerin, Geschäftsführerin mehrerer Erotikshops und Restaurantbesitzerin entwickelte sich Dolly Buster zur erfolgreichen Karrierefrau. Ihre Leidenschaft gehört darüber hinaus der Kunst. Bereits vor ihrem Umzug nach Deutschland besuchte sie die ‘Prager Kunstschule‘. Doch mit dem Beginn ihrer Künstlerkarriere dauerte es noch ein wenig. Erst nach ihrer Zeit als Darstellerin in der Erotikbranche widmete sie sich wieder vermehrt dem Malen: Sie erhielt Malunterricht an der ‘Düsseldorfer Kunstschule‘ von den bekannten Künstlern Johanna Rzepka und Arnim Tölke. Ihre erotisch angehauchten Werke aus Acryl und Kohle sind beliebte Sammlerstücke.

In Dolly Busters Restaurants ‘Buster Pasta‘ in Frankfurt und Düsseldorf geht es ebenfalls scharf zu – die meisten Gerichte sind reichlich mit Pfefferoni und Chili gewürzt.

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