DNA-Spuren haben ihn überführt

DNA-Spuren haben ihn überführt
© deutsche presse agentur

'Böhse Onkelz'- Sänger schuldig

Er hatte es bis zuletzt abgestritten, doch nun wurde ‚Böhse-Onkelz’-Sänger Kevin Russell überführt: Er ist der Unfallfahrer von der A 66!

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Laut der 'Bild'-Zeitung hat der 45-Jährige den schweren Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten verursacht und beging dann auch noch Fahrerflucht. Bei dem Unfall am Silvestertag waren der 19 Jahre alte Fahrer des Opels und sein 21 Jahre alter Beifahrer schwer verletzt worden. Sie sind inzwischen außer Lebensgefahr. Die DNA-Analyse ergab, dass sich am Airbag des Audi R8 Blutspuren des Sängers befanden.

Nach dem Horror-Crash war Russell zu Fuß über die Felder geflüchtet. An dem Unfall unbeteiligte Verkehrsteilnehmer hatten die beiden Opfer aus dem brennenden Auto gezogen.

Russell, der keinen der Polizei bekannten festen Wohnsitz hat, war am nächsten Tag in einem Luxushotel im Taunus festgenommen worden. Gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung von 50 000 Euro wurde der 45- Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der Sänger hat zudem noch nicht einmal einen Führerschein. „Er hat keine deutsche Fahrerlaubnis“, teilte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt mit. Nach einer Alkoholfahrt war dem 45-Jährigen 2008 der Führerschein abgenommen worden.

DNA-Spuren haben ihn überführt
© dpa, Jürgen Mahnke

Die Frankfurter Rockband 'Böhse Onkelz' war rund 25 Jahre lang mit harten Tönen in der deutschen Musikszene sehr erfolgreich. 1980 ursprünglich als Punkband gegründet, veröffentlichte die Band in den 80er Jahren als Kultgruppe der Skinhead-Szene rechtsradikale Texte. In vielen Städten wurden daraufhin Konzerte abgesagt. In den 1990er Jahren distanzierten sich die Musiker von den entsprechenden Songs

und engagierten sich auch bei Konzerten gegen Rechtsextremismus und Rassenhass. 2005 fand das letzte gemeinsame Konzert der 'Onkelz' statt.

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