Djamila Rowe spricht im Interview offen über Misshandlungen und ihre schwere Kindheit

Djamila Rowe so ehrlich wie nie: "Ich wurde körperlich misshandelt"
Djamila Rowe erzählt von ihrer Kindheit © picture alliance / Geisler-Fotop, Frederic/Geisler-Fotopress

Djamila Rowes Lebensbeichte

Leicht bekleidet und extrem provokant – so schockiert Djamila Rowe gerne auf den roten Teppichen. Doch jetzt zeigt sich die 47-Jährige von einer ganz anderen Seite. Beim Interview mit RTL wirkt die gelernte Visagistin traurig, zerbrechlich und enttäuscht. Sie spricht über die härteste Zeit in ihrem Leben, die Liebe und ihre Kinder.

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Djamila Rowe wurde als freizügiges IT-Girl bekannt. Doch privat trägt sie am liebsten unauffällige Kleidung und widmet sich voll und ganz der Erziehung ihrer vierjährigen Tochter Jayda Rose. Sie ist alleinerziehende Mutter und genießt die Zeit mit ihrer Tochter sichtlich. Djamila selbst hatte keine schöne Kindheit, wie sie erzählt: "Ich wurde bereits mit sechs Monaten körperlich misshandelt. Der damalige Freund meiner leiblichen Mutter hat brennende Zigaretten auf mir ausgedrückt. Daraufhin nahm mich das Jugendamt meiner Mutter weg und meine Großeltern zogen mich auf. Allerdings waren sie beide schwer alkoholkrank und neigten zur Gewalt."

Diese schwere Zeit hat Djamila allerdings hinter sich gelassen. Doch sie ist noch heute sehr einsam. Seit sechs Jahren ist die 47-Jährige bereits Single, den richtigen Partner zu finden, ist für sie eine besonders schwere Herausforderung: "Ich habe sehr sehr viel erlebt in meinem Leben. Ich habe leider viele negative Dinge in Bezug auf Männer erlebt und bin ein gebrandmarktes Kind. Ich kann mich auf nichts und niemanden einlassen, weil ich kein Vertrauen mehr habe und Vertrauen ist die Basis für eine Partnerschaft."

Angebote gibt es jedoch genug, allerdings sind diese weniger ernst gemeint. Viele Männer bieten ihr via Facebook sexuelle Dienste an, doch davor ekelt sie sich eher. Besonders Feiertage sind für die zweifache Mutter sehr einsam: "Silvester ist für mich ein ganz schlimmer Moment". Ihre Kinder sind derzeit ihr ein und alles.

Auch wenn die gelernte Visagistin auf den roten Teppichen von Deutschland zu Hause ist, so rät sie ihren Kindern von einer Karriere vor der Kamera vehement ab. Auch ihre Pläne für die Zukunft sind noch offen. Sie überlegt sogar eine Kneipe aufzumachen, dann allerdings fernab von den Kameras.

Bildquelle: dpa

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