Dinge, die viele noch nicht über Götz George wussten

Götz George mit Begleitung
Götz George mit weiblicher Begleitung © picture-alliance/ dpa, Jörg Carstensen

Mehr über den Schauspieler Götz George

Götz George lebte sehr zurückgezogen und gab ungern Interviews. Er feierte keine großen Partys und war eher als Einzelgänger bekannt.

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Benannt wurde er nach der Lieblingsrolle seines Vaters Heinrich George, dem ‘Götz von Berlichingen’.

Kulinarisch bevorzugte er vegetarisches Essen, am liebsten aus der italienischen Küche. Dabei kochte er sehr gerne selbst.

Als er 1972 ein Drehbuch des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder kritisierte und Änderungsvorschläge machte, verhinderte dies die Zusammenarbeit der beiden.

Er war sehr sportlich und seine Rollen waren oft körperbetont ausgerichtet. Selbst beschrieb er sich nicht als besonders eitel, war aber dafür bekannt, dass er alle Stunts während der Drehs selbst durchführen wollte. Dies führte dazu, dass er sich häufig verletzte.

Im Alter von 30 Jahren begann er Tagebuch zu schreiben. Die Einträge darin und seine Biographie nutze er auch dazu, Tagesabläufe und Situationen zu rekonstruieren. So könne er beispielsweise klären, wer für ein Knöllchen verantwortlich sei.

Er beschrieb sich selbst als nachtragend und schätzte es nicht besonders, seine Rollen zu beschreiben oder zu deuten. Er sah es als die Aufgabe des Publikums, seine Figuren zu verstehen.

Sein berühmter Vater starb 1946 an den Folgen einer Blinddarmentzündung.

Viele Drehbücher zur Verfilmung des Lebens von Heinrich George lehnte er ab. Erst spät fühlte er sich für die Rolle bereit und war mit dem Drehbuch von ‘Mein Vater’ und dem daraus entstandenen Film zufrieden.

Seine Karriere hielt er für abgeschlossen. In seinem Haus auf Sardinien verzichtete er auf Telefon und Fernsehen. Er genoss es, Zeit mit seiner Ehefrau zu verbringen und in den Tag hinein zu leben.

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