Dieter Nuhr wollte Lehrer werden

Dieter Nuhr wollte Lehrer werden
Dieter Nuhr © Cover Media

Dieter Nuhr (55) wäre fast kein Komiker geworden.

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Dann kam alles anders ...

Der erfolgreiche Kabarettist wird häufig zu den besten seines Metier gezählt, dabei hatte er früher eigentlich andere Berufspläne. Auf die Frage, was sein Plan B gewesen sei, sagte er dem 'Wiesbadener Kurier': "Mein beruflicher Plan B war eigentlich die Bühne. Mein Plan A war Lehrer. Ich glaube, das hätte mir auch Spaß gemacht."

Dass er nun sein Geld mit Lachern verdient, stört Nuhr aber nicht, schließlich wird er selbst als Comedian für seinen Intellekt gelobt. "Nicht ganz doof zu enden, war eigentlich mein Lebensziel. Sollte ich es erreicht haben, wäre das ja ganz prima", scherzte der Bühnenstar. Außerdem sei es grundsätzlich "wünschenswert, wenn beim Humor der Kopf mitbeteiligt ist, also wenn das Ganze über den Unterleib hinausgeht. Es gibt aber auch sehr lustige Unterleibswitze", fügte Dieter Nuhr - sicherlich mit einem Zwinkern - hinzu.

Ein Autorenteam steht derweil nicht hinter den Witzen des Stand-up-Profis. Er versicherte der Zeitung, dass er seine Programme und Sendungen selbst schreibe. "Ich habe ja Kunst studiert, und seitdem habe ich die Vorstellung, künstlerische Leistung sei etwas Selbstgeschaffenes. Meine Texte quillen aus mir selber raus. Fremdgequollenes kommt nicht auf die Bühne."

Über seine Art von Humor sprach Dieter Nuhr kürzlich mit dem 'Tagesspiegel'. Diesem sagte er, dass er gerne "Großes klein und Kleines groß" mache. "Das entspricht meinem Humor. Die großen Fragen veralbern, die kleinen aufblasen, daraus entsteht Witz", erklärte der Comedy-Altmeister, der sich auch für "primitive Witze" begeistern kann. "Die Körpermitte ist schon ein ziemlich witziger Bereich. Der Humor, den ich selbst schreibe und aufführe, ist allerdings meist anders, eher kabarettistisch. Aber ich kann auch über Leute lachen, die einfach Blödsinn machen", betonte Dieter Nuhr.

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