Dieter Nuhr: Facebook ist wie ein Schulhof

Dieter Nuhr: Facebook ist wie ein Schulhof
Dieter Nuhr © Cover Media

Dieter Nuhr (54) findet, was sich in den sozialen Netzwerken abspielt, nur schwer erträglich.

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Pures Pöbeln

Der Kabarettist ('Nuhr im Ersten') macht mit, weil er weiß, dass dies zu seinem Beruf dazugehört, aber richtig begeistert ist er nicht. Er ist schon gar nicht ein Fan von Facebook, wie er dem 'Merkur' steckte: "Facebook ist wie ein Schulhof. Da kommt es nicht auf das Niveau an, sondern darauf, dabei zu sein und am lautesten zu kreischen, schließlich will man die meisten Zuhörer erreichen, das ist wichtiger als der Inhalt des Gesagten. Ich könnte Bücher darüber füllen, aber ich verzichte darauf."

Der Fernsehstar hatte auf Facebook die antikapitalistische Haltung der griechischen Regierung kritisiert und wurde deshalb dort von seinem Kollegen Jan Böhmermann (34, 'Neo Magazin') scharf angegriffen, wahrscheinlich ein Grund, warum Dieter Nuhr Social Media nicht so gerne mag. Aber um Feedback auf sein Programm zu bekommen, schaut er schon lange nicht mehr ins Netz, wie er der 'Abendzeitung' verriet: "Social Media sind nicht mehr aussagekräftig. Facebook ist inzwischen ein Treffpunkt für Schreihälse und Radikale aller Art, religiös, politisch, sonst wie. Das Wichtigste sind für mich die alltäglichen Begegnungen, also das Live-Publikum und was ich auf der Straße erlebe. Das ist extrem positiv", freute sich Dieter Nuhr.

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