Diese Stars starben bei der Arbeit

Diese Stars starben bei der Arbeit
Sebastian Radke vom Radiosender "98.8 Kiss FM" starb während seiner Sendung © 98.8 KISS FM

Der plötzliche Tod des Berliner Radio-Moderators Sebastian Radke erschütterte heute ganz Deutschland. Der populäre Radiomann von "98.8 Kiss FM" war während seiner Sendung mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

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Sebastian Radke und Co.

Sebastian Radke ist nicht der erste und einzige Promi, der während seiner Arbeit sein Leben lassen musste. Auch etliche US-Schauspieler, darunter einige Weltstars, sind während der Dreharbeiten zu ihrem letzten Film verstorben.


James Dean

1955 erwischte es Top-Star James Dean. Noch bevor sein Film "Giganten" fertig gestellt werden konnte, raste der 24-Jährige mit seinem Porsche in den Tod. Ein anderes Auto hatte ihm die Vorfahrt genommen.


Tyrone Power

1958 spielte Hollywood-Star Tyrone Power in der Bibelverfilmung "Salomon und die Königin von Saba" die Rolle des Königs Salomon. Während einer Fechtszene mit Filmpartner George Sanders erlitt der 44-Jährige einen Herzanfall und verstarb noch am Set. Die Szenen mit Tyrone Power mussten dann mit Yul Brynner komplett neu gedreht werden.


Marilyn Monroe

1962 wurde Marilyn Monroe während der Dreharbeiten an "Something´s Got To Give" in ihrem Apartment in Los Angeles tot aufgefunden. Mutmaßliche Todesursache: Selbstmord. Dies ist allerdings bis heute nicht genau geklärt. Sie wurde 36 Jahre alt.


Brandon und Bruce Lee

Am 31. März 1993 starb Brandon Lee im Alter von 28 Jahren bei einem Unfall während der Dreharbeiten zu "The Crow - Die Krähe" vor laufender Kamera. Laboruntersuchungen ergaben, dass er von dem Fragment einer Pistolenkugelattrappe getroffen wurde. Der fast abgedrehte Film wurde mithilfe von Doublen und Computertechnik fertiggestellt.


Zwanzig Jahre zuvor hatte sein Vater, der Action-Star Bruce Lee, damals 32, einen ähnlich dramatischen Tod erlitten. Die Dreharbeiten zu "Der Mann mit der Todeskralle" hatten Lee offensichtlich physisch wie psychisch so stark mitgenommen, dass er am 10. Mai 1973 auf den Gängen der Golden-Harvest-Studios zusammenbrach. Er wurde mit Atemnot und Schüttelkrämpfen ins Krankenhaus gebracht. Nach der Behandlung und Verordnung diverser Medikamente kehrte er zu Dreharbeiten nach Hongkong zurück. Bei einer Besprechung mit seiner Filmpartnerin Betty Ting Pei brach er am 20. Juli 1973 bewusstlos zusammen. Er konnte nicht mehr reanimiert werden.


Paul Walker

Die jüngste Tragödie während Dreharbeiten war der Unfalltod von Paul Walker (40). Der Hollywood-Star starb am 30. November 2013 bei einem Autounfall mit seinem Porsche Carrera GT. Er hatte die Dreharbeiten zum "Fast & Furious 7" anlässig der Thanksgiving-Feiertage für ein paar Tage unterbrochen.


Giuseppe "Pino" Mango

Einige Tage später erlitt der italienische Sänger und Liedermacher Giuseppe "Pino" Mango, damals 60 Jahre alt, während eines Konzerts in Policoro (Italien) auf der Bühne einen tödlichen Herzinfarkt.


Tod auf dem Dirigentenpodium

Besonders auffällig ist die Häufigkeit dramatischer Todesfälle auf dem Dirigentenpodium. So starb 1911 in der Münchner Oper der 55-jährige Felix Motti, ein ehemaliger Assistent von Richard Wagner, während des hochemotionalen zweiten Akts der Wagner-Oper "Tristan und Isolde" an einem Herzinfarkt. An derselben Stelle der Oper und ebenfalls in München brach 1968 Joseph Keilberth tot zusammen. Und der dritte Münchner Operntod ereilte 1989 den Italiener Giuseppe Patanè (57), der Rossinis "Barbier von Sevilla" dirigiert hatte.


Bereits 1960 hatte der Grieche Dimitri Mitropoulos im Alter von 54 Jahren bei den Proben zu Gustav Mahlers dritten Sinfonie einen tödlichen Herzinfarkt erlitten. Bei seiner Beerdigung am darauffolgenden Tag starb auch sein 75-jähriger Bruder.


Der Lette Arvid Jansons fiel dem Herztod 1984 bei einem Konzert in Manchester zum Opfer. Sein Sohn Mariss Jansons, weltberühmter Dirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, entging nur knapp diesem Schicksal. 1996 brach er während des Dirigats der Oper "La Bohème" in Oslo mit einem akuten Myokardinfarkt zusammen, konnte aber reanimiert werden.


2001 starb in der Deutschen Oper in Berlin Giuseppe Sinopoli im Jahre 2001 kurz nach Beginn des dritten Akts während des sogenannten Nil-Duetts der Oper "Aida" von Giuseppe Verdi ebenfalls an einen Myokardinfarkt. 2012 ereignete sich im holländischen Leeuwarden ein ähnliches Drama. Gerard van der Weerd (81) dirigierte die Moulinet Polka von Josef Strauss. Plötzlich lief er, noch dirigierend, zum Seitenrand der Bühne und brach zusammen. Er starb wenig später im Krankenhaus an Herzversagen.


Auch den israelischen Dirigenten Israel Yinon ereilte der Tod am Pult. Er starb Ende Januar 2015 an einem Herzinfarkt während eines Konzerts in der Schweiz. Der 59-Jährige war auf der Bühne des Kultur- und Kongresszentrums Luzern vor den Augen der Zuhörer zusammengebrochen.

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