Diese Sextape-Skandale schlugen hohe Wellen

Diese Sextape-Skandale schlugen hohe Wellen
Kanye West passt auf: Ein Sextape wie eins mit Ray J wird Kim Kardashian mit ihm wohl nicht drehen © Amy Sussman/Invision/AP

Kim Kardashian (34) hat ihre kleinen Schwestern ins Gebet genommen - mit einem ernsten Anliegen. "Dreht keine Sextapes" sprach die weise Reality-TV-Queen. Denn sie weiß: Das Internet vergisst nichts. Tatsächlich haben sich viele Stars mit einem schlüpfrigen Filmchen ein unfreiwilliges Denkmal im Netz gesetzt. Für manche war es ein Karriere-Schub - für andere eine kleine Katastrophe. Die Meilensteine aus den vergangenen knapp 30 Jahren Star-Sextape-Historie finden Sie hier zusammengefasst:

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Kim Kardashian warnt

Rob Lowe

Der Pionier der unfreiwillig veröffentlichten Erwachsenenvideos ist Rob Lowe (51, "Bodycheck"). Der Schauspieler sorgte bereits 1988 für Aufruhr. Auf einem Video vergnügte sich der damals 24-Jährige gleich mit mehreren Damen. Es zeigte ihn und seinen Freund Justin Moritt beim Sex unter anderem mit einem amerikanischen Model - dieser Teil des Videos sollte das erste kommerziell erwerbbare Sextape eines Stars werden. Wesentlich schädlicher für Lowes Karriere war aber ein zweites Schäferstündchen, das ebenfalls auf Video festgehalten war. Darin ist Lowe mit zwei Frauen zu sehen, von denen eine zum Zeitpunkt der Aufnahme 16 Jahre alt war. Obwohl das Mündigkeitsalter am Drehort Georgia just bei 16 Jahren liegt, beschädigte der Skandal Lowes Image. Inzwischen kann der 80s-Star über den Vorfall lachen - auch im Kinofilm "Sex Tape" mit Cameron Diaz spielte er eine kleine Rolle.


Paris Hilton

Böse Zungen behaupten, das Beste an Paris Hiltons (34) Sexvideo sei der Titel. Und tatsächlich zeigte Co-Star Rick Salomon (47) neben gutem Geschäftssinn auch Sinn für Humor, als er den Amateurfilm 2004 unter dem Namen "1 Night in Paris" als DVD veröffentlichte. Im wackeligen Nachtsichtmodus einer Handykamera sieht man darauf mehr schlecht als recht, wie sich die beiden auf einem Hotelbett räkeln. Paris Hilton und ihre schwerreiche Familie waren selbstredend mäßig begeistert und verklagten Salomon auf Schadenersatz. Zum Nachteil gereichte der Vorfall der Hotel-Erbin aber nicht, ganz im Gegenteil. 400.000 Dollar gab es als Entschädigung, zudem eine Beteiligung an den DVD-Verkäufen. Und ihre Reality-Serie "The Simple Life" erhielt ganz nebenbei auch noch reichlich Publicity.


Pamela Anderson und Tommy Lee

Ein unbestrittenes Highlight der Amateur-Sexfilme stammt von "Baywatch"-Nixe Pamela Anderson (47) und Musiker Tommy Lee (51), schließlich kann man darauf gleich zwei Stars beim Lustspiel beobachten. Das Video entstand während der Flitterwochen des frisch verheirateten Paares 1995 und war einer der größten Aufreger im Internet. Anderson verklagte prompt die Verantwortlichen der Veröffentlichung, später einigte man sich aber auf eine außergerichtliche Lösung. Das Tape war fortan wieder im Netz zu finden - auch die Hauptdarsteller des Schmuddelfilmchens verdienten sich an dem Deal ein goldenes Näschen.


Colin Farrell

Die Sex-Partnerin von Colin Farrell (38, "Brügge sehen... und sterben?") war als Playboy-Häschen deutlich bereiter, nackte Haut zu zeigen, als der Hollywood-Schauspieler. Als sie 2006 ein damals drei Jahre altes, 14-minütiges Video der beiden veröffentlichte, verklagte Farrell seine einstige Freundin und die Internet Commerce Group. Farrell behauptete, es handle sich um einen gezielten Versuch der verschmähten Nicole Narain (40), seine Filmkarriere zu schädigen. Noch im gleichen Jahr erzielte man aber auch in diesem Fall eine außergerichtliche Einigung.


Kim Kardashian

Keine Auflistung ist komplett, so scheint es, wenn nicht Kim Kardashian (34) darin vorkommt. Bei den Sex-Videos der Promis ist das nicht anders. Die inzwischen geläuterte Frau von Rapper Kanye West (37, "Yeezus") hat ihre Karriere schließlich zu großen Teilen dem Sextape mit Ray J zu verdanken. 2003 entstanden, schaffte es das Filmchen erst 2007 in die Öffentlichkeit. Gegen den ersten "Höhepunkt" ihrer Karriere reichte Kardashian ebenfalls eine Klage ein. Der folgende Prozess gegen die Vivid Entertainment Group, die das Video veröffentlichte, wurde schließlich gegen eine Zahlung von fünf Millionen Dollar eingestellt. Trotzdem würde Kardashian den Vorfall lieber ungeschehen machen - behauptet sie zumindest heute.

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