Die verrücktesten Aktionen von Shia LaBeouf

Die verrücktesten Aktionen von Shia LaBeouf
Shia LaBeouf schaut seine eigenen Filme und ist sichtlich begeistert © Screenshot newhive.com/allmymovies

Shia LaBeoufs (29, "Transformers") irrer Kino-Marathon ist nur die Spitze auf einem Berg aus Skurrilitäten und Absurditäten, die sich der Schauspielerin in den letzten beiden Jahren geleistet hat. Lesen Sie den Wahnsinn hier chronologisch geordnet. Kleine Verstöße und kurrzeitige Festnahmen wurden bewusst außen vor gelassen.

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Hollywoods Enfant-Terrible

 

Februar 2014: "Wenn die Möwen dem Schlepper folgen..."

 

Angesichts der großen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen, die auf der Berlinale in den vergangenen Jahrzehnten ihren Lauf nahmen, ist Shia LaBeoufs verstörend-befremdlicher Auftritt 2014 auf dem roten Teppich nicht mehr als eine nette Anekdote. Der Schauspieler erschien im Smoking und mit Papiertüte auf dem Kopf, auf der geschrieben stand: "I am not famous anymore" ("Ich bin nicht mehr berühmt"). LaBeouf wollte damit seinen Protest gegen die Medien zum Ausdruck bringen. Bereits zuvor hatte er auf einer Pressekonferenz für fragende Gesichter gesorgt. Auf die erste Frage antwortete er: "Wenn die Möwen dem Schlepper folgen, tun sie das, weil sie glauben, dass Sardinen ins Meer geworfen werden. Vielen Dank". Anschließend verließ er den Raum.

 

Februar 2014: "Der Eintritt ist frei"

 

Wenige Tage nach der Berlinale setzte er sich in einen Raum der "Stephen Cohen Gallery" in Beverly Hills - als Kunstwerk. Dort konnten ihm Besucher an insgesamt sechs Tagen von 11 bis 18 Uhr in einer Art Ausstellung unter dem Motto "Es tut mir leid" gegenüber treten. Der Schauspieler saß an einem Holztisch, mit bekannter Papiertüte über den Kopf. Antworten auf Fragen gab er keine - allerdings hielt er Blickkontakt mit den Besuchern. Zuvor konnten Interessierte in einem Raum aus verschiedenen "Arbeitsgeräten" aus LaBeoufs Karriere wählen - etwa einer Flasche Jack Daniel's.

 

Juni 2014: Hat jemand Feuer?

 

Nach soviel künstlerischem Engagement kam dann bald eine sehr bodenständige Festnahme: Während einer Aufführung zündete sich LaBeouf in einem Theater in New York eine Zigarette an und verteilte zudem wahllos Klapse auf Hinterteile und Hinterköpfe von Gästen. Die anrückende Polizei wurde standesgemäß beleidigt und LaBeouf wegen kriminellen Hausfriedensbruchs, Belästigung und Ruhestörung angezeigt.

 

September 2014: Traum von Amsterdam

 

In lila Nylon-Leggins und grünem Unterhemd drehte er im September 2014 insgesamt 144 Runden um das Amsterdamer Stedelijk Museum. Der Auftritt war Teil einer Konzeptkunst-Aktion im Zusammenhang mit einem Symposium.

 

Oktober 2014: Voller Einsatz

 

Weil LaBeouf im Film "Fury - Herz aus Stahl" einen Soldaten mit großer Lücke im Gebiss spielt, opferte der Mime für den Streifen tatsächlich einen Zahn: "Ich habe ihn extra für den Film ziehen lassen und jetzt einen künstlichen drinnen", sagte er in der Talkshow von Jimmy Kimmel. Für den Eingriff ging der Schauspieler natürlich nicht zum Zahnarzt: "Ich habe einen Typen in Kalifornien neben einem Elektrogeschäft gefunden, der nicht zu viele Fragen gestellt hat." Da staunte sogar Kollege Brad Pitt (51): "Er lebt es, wie kein anderer."

 

Juni 2015: "Der Beste seit Tupac"

 

In einem Youtube-Video ist zu sehen, wie LaBeouf mit nacktem Oberkörper und Pferdeschwanz freestyle rappt. Wirklich zu verstehen ist das ganze Geblubber nicht, macht aber natürlich nichts: Das Video wurde ein viraler Hit. Und wenig später ließ sich der Schauspieler ein Tupac-Tattoo am Oberschenkel stechen.

 

August 2015: Tu es!

 

Ein einminütiges Video zeigt LaBeouf vor einem Green Screen, wie er schreit, bizarr gestikuliert und daran verzweifelt, dass wir unsere Träume noch nicht verwirklicht haben. Tatsächlich entstammte der Clip einem längeren Performance-Art-Film, nahm in den Händen des Internets jedoch ein Eigenleben an und wurde in zahlreichen Parodien verwurstet.

 

November 2015: Schaut, wie ich schau

 

Seit 10. November sitzt LaBeouf nun in einem Kino in New York, wo er sich in umgekehrter chronologischer Reihenfolge alle seine Filme anschaut. Sowohl im Kino, vor Ort als auch per Live-Stream kann man ihm beim Schauen und Schlafen zuschauen. Ganz großes Kino!

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