"Die Stadt und die Macht": Darum geht es in der Mini-Serie

"Die Stadt und die Macht": Darum geht es in der Mini-Serie
Anna Loos in ihrer Rolle als Bürgermeisterkandidatin Susanne Kröhmer © ARD/Frédéric Batier

Anna Loos geht in die Politik, zumindest im Fernsehen: Das Erste startet am 12. Januar um 20:15 Uhr mit seiner sechsteiligen Mini-Serie "Die Stadt und die Macht". Die Episoden werden am 12., 13. und 14. Januar jeweils in Doppelfolgen ab 20:15 Uhr gezeigt. Die Zuschauer sollen dabei keinen gewöhnlichen Politthriller zu Gesicht bekommen, sondern gleichzeitig auch ein Familiendrama, das sich im Zentrum der Macht, mitten in der Bundeshauptstadt Berlin zuträgt.

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Anna Loos als Politikerin

Darum geht es

Die Geschichte ist recht schnell erzählt: Die aufstrebende Anwältin Susanne Kröhmer, gespielt von Anna Loos (45, "Die Lehrerin"), erhält die einmalige Chance als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Berlin anzutreten und muss sich dabei den mächtigen Platzhirschen in der Hauptstadt in den Weg stellen. Das Problem daran: Ihr Vater Karl-Heinz Kröhmer, gespielt von Thomas Thieme (67, "Die Eisläuferin"), Fraktionsvorsitzender der Konservativen, ist dank zahlreicher Intrigen und dunklen Seilschaften mit dem Regierenden Bürgermeister verbunden und kämpft gegen seine eigene Tochter.


Die wiederum versucht tief in der Vergangenheit ihrer eigenen Familie zu graben, um die Vergehen ihres Vaters ans Tageslicht zu befördern. In ihrer neuen Karriere stellt sie schnell fest, dass sich ihre eigentlichen Werte Transparenz und Ehrlichkeit auf der politischen Bühne nicht leicht verteidigen lassen. Und ganz nebenbei bleibt ihre Beziehung und der Kinderwunsch mehr oder minder auf der Strecke. Sie geht zudem eine verhängnisvolle Affäre ein...


Das sagen die Darsteller über ihre Rollen

Das Faszinierende an ihrer Rolle sei für Hauptdarstellerin Anna Loos, dass sich innerhalb von kürzester Zeit das gesamte Leben von Susanne Kröhmer ändert. Zusätzlich ist natürlich das immense Spannungsverhältnis zu ihrer eigenen Familie fesselnd: "Ihr Vater ist vielleicht der Mensch, den sie am meisten liebt, und wie das ebenso ist, kann ein solcher Mensch auch zur größten Enttäuschung werden." Es gäbe einen Punkt, an dem sie sich ganz klar von ihm trennen müsse, um sich nicht selbst zu verraten.


Ihr Gegenspieler Thomas Thieme verkörpert den mächtigen Strippenzieher hinter den Kulissen und den Vater von Susanne. Der Schauspieler selbst bezeichnet seine Figur als "sehr intelligent und skrupellos". Allerdings mit einem großen Makel: "Er ist zu viel, zu unangepasst, ihm fehlt das gewisse Mittelmaß." Dennoch handele es sich bei Kröhmer um eine Figur, "die wirklich sehr gut gelungen ist". Das würde für ihn als Darsteller vieles für das eigene Spiel vereinfachen.



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