Die Prinzen: Kein Album auf Teufel komm raus

Die Prinzen: Kein Album auf Teufel komm raus
Die Prinzen © Cover Media

Die Prinzen haben nicht mehr den Ehrgeiz wie vor zwanzig Jahren, jedes Jahr ein neues Album herauszubringen.

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Nichts überstürzen

Die Band ('Alles nur geklaut') meldet sich mit ihrem neuen Studiowerk 'Familienalbum' nach sieben Jahren Pause zurück. Seit 1991 sind Sebastian Krumbiegel (48), Wolfgang Lenk (48), Jens Sembdner (48), Tobias Künzel (51) und Henri Schmidt (47) in der gleichen Besetzung im Musikbusiness tätig, in den vergangenen Jahren kam es aber immer wieder zu längeren Pausen. Vor einem Jahr trafen sich die Jungs dann auf Mallorca zum Songschreiben und stellten fest, dass es noch immer funktioniert. Dabei wurde auch die Idee für das neue Album geboren.

"Wir wollten auf keinen Fall ein Album auf Teufel komm raus machen. Wenn man 20 Jahre alt ist, hat man vielleicht noch den Ehrgeiz, jedes Jahr ein neues Album heraus zu bringen. Wir haben aber gesagt, wir spielen lieber live und warten bis wir wieder richtig gute Songs zusammen haben", berichtete Sebastian im 'Bild.de'-Interview.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Die neue Single 'Er steht im Regen' ist im Handel, viele Konzerte sind ausverkauft und bei 'Sing meinen Song - Das Tauschkonzert' sind Die Prinzen auf Vox zu sehen.

Als die Sänger für die Fernsehsendung angefragt wurden, waren sie zunächst skeptisch. Sebastian Krumbiegel und seine Kollegen sind sonst keine großen Fans der meisten TV-Programme. 'Sing meinen Song - Das Tauschkonzert' konnte sie aber vom Gegenteil überzeugen:

"Ich konnte nicht glauben, dass es in der Sendung wirklich nur um Musik gehen soll. In vielen TV-Sendungen wird heute doch nur an niedere Instinkte appelliert. Als meine Tochter jetzt 'Germany's Next Topmodel' geschaut hat, ist mir wieder aufgefallen, wie konstruiert diese Castingshows sind", sagte Sebastian und ergänzte: "Bei 'Sing meinen Song' habe ich tatsächlich keinen Haken gefunden."

Bei der TV-Show haben sich für Die Prinzen nicht nur neue Kontakte ergeben - bei ihrem heutigen Konzert [4. Juni] im Leipziger Opernhaus treten Xavier Naidoo und Andreas Bourani als Special Guest auf -, sondern sie hatten auch viel Spaß:

"Wir haben eine hammermäßige Profi-Band, die sich da wirklich auf die Künstler einstellt und die genau zuhört, was man will. Wir nehmen Einfluss auf die Songs und machen unser eigenes Ding draus - covern ist immer kacke! Man muss ein Lied irgendwie anders präsentieren. Wenn wir den Bandmitgliedern dann sagen, wie wir es haben möchten, dann können sie uns das nach einer halben Stunde so vorspielen", sagte Sebastian Krumbiegel auf 'vox.de' und fügte hinzu: "Das macht riesen Laune!"

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