Die Powerfrauen des Pirelli-Kalenders 2016

Die Powerfrauen des Pirelli-Kalenders 2016
Amy Schumer zeigt stolz ihren Emmy © Jordan Strauss/Invision/AP

Der Pirelli-Kalender 2016 fällt etwas anders aus als gewohnt. Statt junger Topmodels porträtiert Starfotografin Annie Leibovitz (65) starke Frauen, die in ihrem Leben viel erreicht haben. So wie Amy Schumer (34), die 2015 einen Karriere-Höhepunkt erreicht hat: Mit ihrer ersten Hauptrolle in "Dating Queen", für den sie auch das Drehbuch schrieb, landete sie einen Kino-Hit und kürzlich wurde sie für ihre Sendung "Inside Amy Schumer" mit einem Emmy geehrt.

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Von Amy Schumer bis Yoko Ono

 

Serena Williams

 

Serena Williams (33) gehört zusammen mit Schwester Venus (35) zu den Top-Stars der Tenniswelt. Williams kann 21 Grand-Slam-Titel im Einzel und 13 im Doppel sowie vier olympische Goldmedaillen vorweisen. Zurzeit führt sie die Tennis-Weltrangliste der Frauen an. Abseits des Tennisplatzes setzt sie sich unter anderem für Bildungsprojekte und Justizopfer ein.

 

Patti Smith

 

Wie wichtig Patti Smith (68, "People Have The Power") für die Musikgeschichte ist, sieht man schon an ihren prominenten Fans: Unter anderem Madonna, Michael Stipes, Sonic Youth, Shirley Manson und U2 nennen die "Godmother of Punk" als Einfluss. Smith ist Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und wurde für ihr Buch "Just Kids" mit dem wichtigsten US-Buchpreis, dem National Book Award, ausgezeichnet. Als Aktivistin setzt sie sich für Frieden und Umweltschutz ein.

 

Natalia Vodianova

 

Natalia Vodianova (33) wuchs unter ärmlichen Verhältnissen in der Sowjetunion auf und schaffte es als Model auf alle wichtigen Laufstege und Magazincover. Nach dem Geisel-Drama von Beslan gründete sie die Naked Heart Foundation, die sichere Räume für russische Kinder schaffen will und sich insbesondere für Kinder mit Behinderung einsetzt.

 

Fran Lebowitz

 

Schriftstellerin Fran Lebowitz (64) wird vor allem für ihre sarkastischen, sozialkritischen Essays gefeiert. Dass das New Yorker Original gerne gegen den Strom schwimmt, zeigt sich auch daran, dass sich Kettenraucherin Lebowitz vehement für Raucher-Rechte einsetzt. Gelegentlich steht Lebowitz auch als Schauspielerin vor der Kamera, etwa für "The Wolf of Wall Street" und den Krimi-Dauerbrenner "Law & Order".

 

Tavi Gevinson

 

Früh übt sich: Tavi Gevinson (19) machte sich bereits mit zwölf Jahren einen Namen als Mode-Bloggerin. Aus ihrem Blog "Rookie" ist inzwischen ein ausgewachsenes Online-Magazin geworden, das hauptsächlich Beiträge von Mädchen im Teenager-Alter, aber auch von prominenten Gastautoren wie Lena Dunham und Joss Whedon veröffentlicht. Darüber hinaus hat Gevinson bereits in einigen Filmen mitgespielt und gab 2014 ihr Broadway-Debüt.

 

Ava DuVarney

 

Nach einer Karriere als PR-Agentin in Hollywood wandte sich Ava DuVernay (43) 2008 selbst dem Filmemachen zu. Seitdem hat sie bereits einige beachtliche Erfolge vorzuweisen: Für ihren zweiten Film "Middle of Nowhere" gewann sie 2012 den Regiepreis des Sundance-Festivals. Für das Martin-Luther-King-Biopic "Selma" wurde DuVernay 2014 als erste schwarze Regisseurin für einen Golden Globe nominiert. "Selma" ist außerdem der erste Film einer schwarzen Regisseurin, der für den Oscor als bester Film nominiert wurde.

 

Kathleen Kennedy

 

In der sonst nach wie vor von Männern dominierten Welt der Filmproduzenten spielt Kathleen Kennedy (62) ganz oben mit. Ihr Resümee umfasst Klassiker wie "Indiana Jones", "Zurück in die Zukunft" und "Jurassic Park". Seit 2012 ist Kennedy als Chefin von Lucasfilm für die "Star Wars"-Reihe verantwortlich.

 

Mellody Hobson

 

Mellody Hobson (46) gehört zu den erfolgreichsten schwarzen Geschäftsfrauen Amerikas. Als Chefin der Investmentfirma Ariel ist sie für Kapitalanlagen in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar verantwortlich. Zu ihren zahlreichen weiteren Jobs gehört der Vorsitz der Animationsschmiede DreamWorks. Für Hobson nicht der einzige Bezug zum Filmgeschäft: Seit 2013 ist sie mit "Star Wars"-Schöpfer George Lucas verheiratet.

 

Shirin Neshat

 

Shirin Neshat studierte gerade in den USA, als in ihrer iranischen Heimat 1978 die Revolution ausbrach, die letztlich die fundamentalistischen Mullahs an die Macht brachte. Neshat ist seitdem in Amerika als gefeierte Künstlerin und Filmemacherin aktiv. 2013 saß sie in der Jury der Berlinale.

 

Yao Chen

 

Schauspielerin Yao Chen (35) gehört zu den größten Stars der Volksrepublik China. Auf dem sozialen Netzwerk Weibo hält sie mit über 70 Millionen Followern den Fanrekord. Die bekennende Christin Chen setzt sich als UN-Botschafterin für Flüchtlinge ein, im heimatlichen China spricht sie sich gegen die Gängelung von Journalisten aus.

 

Agnes Gund

 

Als Tochter einer einflussreichen Familie aus Cleveland machte sich Agnes Gund als Kunstsammlerin einen Namen. Sie saß und sitzt im Vorstand zahlreicher Museen, darunter das Museum of Modern Art. Darüber hinaus setzt sich Gund für alle möglichen wohltätigen Zwecke ein.

 

Yoko Ono

 

Yoko Ono ist weit mehr als nur die Witwe von John Lennon (1940-1980). Ob als Aktionskünstlerin, Musikerin, Poetin oder Friedensaktivistin, Ono ist auch mit 82 umtriebig wie eh und je, und dabei immer noch auf der Höhe der Zeit, wie etwa ihr lebhafter Twitter-Account beweist.

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