Die Lochis: Diese Promi-Zwillinge haben sie inspiriert

Die Lochis: Diese Promi-Zwillinge haben sie inspiriert
Die Lochis: Roman (l.) und Heiko © imago/Future Image

Die Lochis, das sind die Zwillinge Roman und Heiko Lochmann aus Mainz. Inzwischen sind sie 17 Jahre alt und haben das Fachabitur geschafft. Uni ist trotzdem kein Thema, wie die beiden im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erklären. "Momentan wollen wir einfach weiter unser Ding machen, unseren Traum leben und das tun, was uns Spaß macht", sagt Heiko. Konkret bedeutet das: "Wir konzentrieren uns auf das Album, die Tour und alles, was sonst noch so ansteht." Besagtes Album "#zwilling" erscheint am 19. August. Apropos Zwillinge: Ein besonderes Zwillingspaar hat die beiden schon 2011 inspiriert, als sie mit ihren Youtube-Clips starteten...

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Erstes Album der Youtube-Stars

Wie schwer ist es für andere, euch auseinanderzuhalten?

Heiko: Es gibt Zwillinge, die sich wesentlich mehr ähneln. Wir sind zweieiige Zwillinge, insofern hält sich das noch in Grenzen. Früher haben wir uns allerdings schon sehr, sehr ähnlich gesehen. Wer uns zum ersten Mal sieht, fragt aber auch heute noch: Wer ist wer?


Achtet ihr auf unterschiedliches Styling?

Roman: Wir versuchen schon, nicht zu gleich auszusehen, zum Beispiel durch die eher unterschiedlichen Frisuren. Wir tragen auch nie die gleichen Sachen. Wenn meine Frisur nicht sitzt, sehe ich aber schon mal aus wie er (lacht).


Ihr habt viele junge Fans, die total verrückt nach euch sind. Wie geht ihr mit der Fan-Hysterie um?

Roman: Mich macht es immer wieder voll stolz, zu sehen, wie engagiert unsere Fans sind. Bei Konzerten bekommen wir ständig Geschenke. Oder sie machen Community-Aktionen. Die haben alle so Bock und es ist so ein starker Zusammenhalt. Das ist toll.


Und wie ist es, wenn ihr privat unterwegs seid?

Roman: Seit drei Jahren ungefähr werden wir auf der Straße schon öfter erkannt. Natürlich ist die Privatsphäre dadurch etwas eingeschränkt. Aber das gehört halt dazu und wir nehmen es auch in Kauf, weil das, was wir machen, einfach voll unser Ding ist. Und irgendwie ist es auch schön, die Fans mal im echten Leben zu sehen, weil man sonst ja immer nur die Profilbilder sieht.


Ist es bei euch schon so, dass ihr echte von falschen Freunden unterscheiden müsst?

Heiko: Ja, auf alle Fälle. Da muss man schon aufpassen. Wir machen das alles ja aber jetzt schon recht lang und wissen inzwischen, wie wir mit solchen Fällen umgehen. Das kommt eigentlich nicht mehr vor. Die meisten Freunde von uns sind auch Youtuber. Und die Freunde, die wir noch aus dem Kindergarten kennen, die bleiben ohnehin. Andere kommen und gehen.


In dem Zusammenhang könnte es auch helfen, dass ihr zu zweit seid oder?

Heiko: Das stimmt, man hat seinen besten Freund immer an seiner Seite. Wenn einer mal krank ist, hilft der andere ein bisschen mehr und andersherum. Wir sind schon ein sehr gutes und eingespieltes Team. Wir kennen uns ja auch schon seit 17 Jahren. Und ich bin voll froh, einen Zwillingsbruder zu haben. Das ist wirklich etwas Besonderes.


Im Frühling habt ihr das Fachabitur gemacht. Ist Uni ein Thema?

Heiko: Nein, jetzt erstmal nicht. Momentan wollen wir einfach weiter unser Ding machen, unseren Traum leben und das tun, was uns Spaß macht. Vielleicht sitzen wir in fünf Jahren wieder hier und präsentieren dir unser drittes Album...


Ihr habt eine außergewöhnliche Karriere. Gibt's Vorbilder? Wer hat euch inspiriert?

Roman: So komisch es klingt, aber als kleines Kind haben mich Tokio Hotel inspiriert. Es sind auch Zwillinge. Sie sind auch mega erfolgreich. Sie haben auch superjung angefangen. Als wir mit Youtube angefangen haben, haben uns Y-Titty inspiriert. Ansonsten sind es Reisen, aber auch der Alltag. Vorbilder haben wir nicht, wir gehen unseren eigenen Weg.


Wie eng ist das Verhältnis zu anderen Youtube-Stars?

Roman: Sehr gut. Wir kennen uns alle gut und es gibt auch echte Freundschaften.


Wenn euch jemand mit Youtube nacheifern will, was ist der allerwichtigste Tipp?

Heiko: Man sollte es nicht aus dem Gedanken heraus machen: Ich will Youtube-Star werden. Der Grundgedanke sollte sein: Ich habe Bock und Inhalte und will die der Welt zeigen. Selbst Spaß daran zu haben, ist das allerwichtigste, weil man es sonst nicht lange durchhält.



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