Die fünf wichtigsten Fakten zum kleinen Schweden-Prinz

Die fünf wichtigsten Fakten zum kleinen Schweden-Prinz
Madeleine mit Babybauch, Chris O'Neill und Töchterchen Leonore am Samstag bei der royalen Hochzeit © ddp images

So ein Timing muss man erst einmal haben: Noch am Samstag feierte Prinzessin Madeleine (33) in Stockholm mit stattlichem Babybauch die Hochzeit ihres Bruders Carl Philip (36) - selbst wenn sie und Gatte Chris O'Neill (40) als "Letzte kamen und als Erste gingen", wie die Zeitung "Aftonbladet" berichtete. Knapp zwei Tage später spendiert Madeleine den Schweden schon den nächsten Grund zu feiern. Die 33-Jährige hat am Montag ein Brüderchen für die kleine Leonore zur Welt gebracht. Zeit für die üblichen Fragen: Wie geht es dem kleinen Prinzen, wann wird sein Name bekannt gegeben - und welchen Platz hat er in der Thronfolge? Hier kommen die Antworten:

Nachwuchs für Madeleine

 

Wie lief die Geburt?

 

"Fantastisch" sei die Geburt gewesen, hat Chefhebamme Anna Ståhl am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz verraten, wie "Svenska Dagbladet" meldet - und das, obwohl der noch namenlose Prinz ein paar Tage zu früh dran war. Morgens zwischen sechs und sieben seien Madeleine und Chris im Krankenhaus Danderyd südlich von Stockholm angekommen. Um 13.45 Uhr war der kleine Mann dann auf der Welt. Papa Chris O'Neill durfte die Nabelschnur durchtrennen, wie es heißt. Wichtige Randnotiz im auf Gleichheit bedachten Schweden: "Sie hatte hier eine Geburt wie jede andere Frau auch, kein Teil des Krankenhauses war abgesperrt", erzählte ein Mitarbeiter.

 

Wie sieht der kleine Prinz aus?

 

Noch kann sich die Welt kein eigenes Bild von Madeleines kleinem Sohn machen. "So bald wie möglich" sollen Fotos veröffentlicht werden, sagte die Pressesprecherin des Hofes, Margaretha Thorgren am Montagnachmittag. Bis dahin gibt es immerhin einige nackte Daten - und einen winzigen Vorausblick: Der Prinz ist nach offiziellen Angaben 3080 Gramm schwer und 49 Zentimeter klein. Und er hat, so sagte es die Hebamme auf der Pressekonferenz, "Chris' Kinn" und "die richtige Menge mittelblondes Haar". Die stolze Mama habe bei seinem Anblick "Tränen des Glücks" vergossen, sagte Oberärztin Sophia Brismar laut "Dagens Nyheter".

 

Was macht die königliche Familie nun?

 

Opa und Oma, Carl Gustaf (69) und Silvia (71) wurden gleichzeitig mit dem stolzen Papa informiert, heißt es. Der Hofsprecherin zufolge werden Madeleine und Chris nun die Nacht im Krankenhaus verbringen - die königliche Familie werde sich dort auch für einen Besuch "sammeln". Höchstwahrscheinlich inklusive des neuen Royals kleinem Schwesterchen, Leonore (1). Prinzessin Victoria (37) wurde auf Staatsbesuch in der lettischen Hauptstadt Riga von den Neuigkeiten überrascht, "Ich bin unglaublich glücklich und erleichtert", sagte sie dem Boulevardblatt "Expressen". Und richtete aus: "Ich komme bald heim!"

 

Wann wird der Name bekanntgegeben?

 

Klar ist: König Carl Gustaf wird den Namen des neuen Familienmitglieds persönlich bekannt geben. Gemäß schwedischem Hofprotokoll ist die Namensverkündung für den auf die Geburt folgenden Werktag vorgesehen - also eigentlich für den Dienstag. Nach der Geburt der kleinen Leonore dauerte es allerdings wesentlich länger, fast eine Woche, bis die Namenswahl veröffentlicht wurde. Vielleicht müssen sich Royals-Fans also auch wieder etwas länger gedulden. Schwedische Experten rechnen übrigens mit einer erneuten "unkonventionellen Namenswahl".

 

Welche Rolle spielt der Prinz für die Monarchie?

 

Gemessen an seinem Rang in der Thronfolge: keine große. Madeleines Sohn wird nur auf Rang sechs stehen - hinter Prinzessin Victoria, deren Tochter Estelle (3), dem frischvermählten Carl Philip, Madeleine selbst sowie ihrer Erstgeborenen Leonore. Aber natürlich beschert der Kleine Schweden ein Großereignis. Er ist der erste neugeborene Prinz seit Carl Philip vor 36 Jahren. Und zugleich das dritte Baby in der schwedischen Königsfamilie in drei Jahren. Und nachdem Carl Philip nun unter der Haube ist und keine Hochzeiten mehr anstehen, sind königliche Geburten nun die neue Ersatzdroge der Freunde der schwedischen Monarchie.

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