Die besten Schnappschüsse zum Echo 2015

Die besten Schnappschüsse zum Echo 2015
Zwei Arme voll Trophäen: Helene Fischer war die große Gewinnerin des Echo 2015 © Stefan Hoederath/Universal Music

Größer als der Echo geht es nicht - zumindest was Musikpreisverleihungen in Deutschland angeht. Und tatsächlich hat die mehrstündige Gala am Donnerstag den Fans einige erinnernswerte Bilder beschert: Zum Beispiel die mit Trophäen voll bepackte Helene Fischer. Oder einen Einblick in die Privaträume von Kraftklub. Die besten Fotos von der Verleihung und aus den sozialen Netzwerken gibt es hier zu sehen:

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Vier Echos für Helene

Eine große Karriere: Nana Mouskouri und ein Echo fürs Lebenswerk

Preise fürs Lebenswerk - das ist die Kategorie für die Träne im Knopfloch. Nana Mouskouri (80, "Durch die Nacht") hatte sich die Auszeichnung redlich verdient: 300 Millionen verkaufte Tonträger und 300 goldene Schallplatten zählte Laudator Till Brönner auf; Nana Mouskouri ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Nun darf sie sich ein physisches Zeichen der Anerkennung ans Herz drücken.


Volks-Rock'n'Roller auf dem Gipfel: Andreas Gabalier

Um sein Lebenswerk muss sich Andreas Gabalier (30) noch keine Gedanken machen. Der fesche Österreicher sammelt einfach unbeschwert Dirndlschürzen, Riesenkonzerte und Ehrungen - am Donnerstag trotz eines fragwürdigen Auftritts als "Mountain Man". Der Echo in der heiklen Kategorie "Volkstümliche Musik" dürfte aber auch künstlerisch kaum in Frage stehen. Da lässt es sich nach der Show gut feiern.


Ein Selfie für Udo Jürgens

Zu Beginn der Echo-Gala hatten Andreas Bourani, Adel Tawil, Annett Louisan, Roger Cicero, Herbert Grönemeyer, Xavier Naidoo, Sarah Connor und Udo Lindenberg dem verstorbenen Udo Jürgens mit einer Sangeseinlage die Ehre erwiesen. Später konnten sie alle schon wieder lachen - das Ergebnis ist eine Art deutsches "Oscar-Selfie". Das Foto aus Bouranis (31) Smartphone schlug Helene Fischers Echo-Selfie von 2014 um Längen...


Helene Fischer: Nur so viele Echos, wie sie tragen kann...

...das allerdings blieb auch die einzige Kategorie, in der Helene Fischer (30) antrat und den Kürzeren zog. Die Schlager-Queen gewann gleich vier Echos, unter anderem für das "Album des Jahres" ("Farbenspiel") und den "Hit des Jahres" ("Atemlos durch die Nacht"). Mehr Trophäen hätte die zierliche Helene am Ende auch gar nicht tragen können.


Sarah Connor und ihr Echo bleiben auf dem Teppich

Auch Sarah Connor (34) nahm einen Echo mit nach Hause. Abheben wird die gebürtige Hamburgerin deswegen aber wohl nicht. Den Preis stellte sie jedenfalls ganz relaxt auf dem Boden ab. Und postete auf Facebook flugs ein "Leggie" mit der Trophäe.


Kraftklub haben gewonnen - was auch immer...

Noch ein bisschen relaxter ließen es Kraftklub angehen. Die Sachsen sicherten sich den Preis für das beste deutsche Musikvideo ("Unsere Fans"). Zur Verleihung kamen sie aber nicht - und posierten stattdessen auf Twitter. Bemerkenswerterweise in der Bandküche und mit, nun ja... einem Otto-Award der Teenie-Zeitschrift "Bravo", der offenbar ursprünglich 2007 an K.I.Z. gegangen war, bevor er seinen Weg nach Chemnitz fand.


Herbert Grönemeyer wahrt die Relationen

Reifer zeigte sich Herbert Grönemeyer (58, "Halt mich") - gerade, weil er die Echo-Verleihung nicht allzu hoch hängen wollte. "Auch wenn man sich an einem Tag wie heute gedämpft freut, ich bin sehr dankbar!", sagte er mit seinem Echo als "Künstler Rock/Pop national" im Arm. Der Star spielte auf den tragischen Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich an.


Ein Moment Ruhe im Entertainment-Brausen

Auch die Macher der Veranstaltung hatten eine Gedenkminute eingeplant. 150 Kerzen brannten für die 150 Opfer der Flugzeug-Katastrophe. Im Hintergrund spielte Violinistin Lindsey Stirling (28).


Am Ende eines langen Abends...

...hatte Stirling einiges erlebt. Nach der einfühlsamen Performance durfte sie auch einen Echo als beste "Crossover"-Künstlerin in Empfang nehmen - denn auch das Musikerleben geht weiter, da gibt es keine Ausflüchte. Der Preis dürfte der amerikanischen Musikerin jedenfalls für ein mehr als positives Fazit ihres Deutschland-Trips genügen. Selbst wenn anschließend die Füße schmerzten, wie Stirling auf Twitter per Foto andeutete.

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