Die besten "Cinderella"-Filme

Die besten "Cinderella"-Filme
Auf einem Ball lernt Cinderella (Brandy Norwood) ihren Traumprinzen kennen © Walt Disney Home Entertainment

Ein armes Waisen-Mädchen, eine fiese Stief-Familie und ein verlorener Glas-Schuh: Die Geschichte von Aschenputtel beziehungsweise Cinderella ist hierzulande wohl bekannt. Schließlich dürfte so ziemlich jeder als Kind das Märchen der Gebrüder Grimm vorgelesen bekommen haben.

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Aschenputtel und ihre Schauspielkunst

Eine kleine Erinnerung: Nach dem Tod eines reichen Kaufmanns wächst dessen Tochter mit ihrer Stiefmutter und zwei Stiefschwestern auf. Die Drei schikanieren das Mädchen und lassen sie neben dem Ofen im Dreck schlafen, nennen sie daher verächtlich Aschenputtel. Doch das Glück ist ihr dennoch hold. Dank einer guten Fee bekommt sie die Gelegenheit, einen Abend mit dem Prinzen ihres Landes zu verbringen. Er ist ihr sofort mit Haut und Haaren verfallen, doch weil der Zauber der Fee nur bis Mitternacht hält, tritt sie überstürzt die Flucht an und verliert dabei einen Schuh. Um sie ausfindig zu machen, sucht der Prinz nach ihr, indem er jede Frau den Schuh anprobieren lässt. Doch auch mit noch so großen Anstrengungen der Stiefschwestern - der Schuh passt nur Aschenputtel und der Prinz erkennt daraufhin seine große Liebe unter all dem Ruß. Und wenn sie nicht gestorben sind...


Auch auf die Leinwand schaffte es Cinderella, so der englische Name des Waisen-Mädchens, unzählige Male. Am 12. März startet mit Hollywood-Größe Cate Blanchett als gemeine Stiefmutter und Lily James als Cinderella ein weiterer Versuch, dem Märchen im Kino gerecht zu werden. Die bislang besten Adaptionen sehen Sie hier.


"Cinderella" (1950)

Die älteste Verfilmung von "Cinderella" ist Disneys Zeichentrick-Klassiker aus dem Jahr 1950. Der damals zwölfte abendfüllende Trick-Film der Walt-Disney-Studios wurde bei den folgenden Oscar-Verleihungen prompt für drei Oscars nominiert, darunter "Bester Song" und "Beste Musik". Der Film bleibt dem Märchen weitestgehend treu, ergänzt aber einige Figuren. So hat Aschenputtel, die von ihren beiden Stiefschwestern und deren nicht minder gemeinen Mutter unterjocht wird, zwei kleine tierische Freunde, die Mäuse Jaques und Karli. Auch ihren gläsernen Schuh verliert die Waise, mit dem sich anschließend der Prinz auf die Suche nach seiner mysteriösen Tanz-Partnerin macht - allerdings mit weniger blutigen Folgen, als in der Buchvorlage. Dort schneiden sich die Stiefschwestern schließlich den großen Zeh beziehungsweise die Ferse ab, um in den Schuh zu passen.


"Aschenblödel" (1960)

Zehn Jahre später widmete sich der US-amerikanische Kult-Komiker Jerry Lewis des Stoffs und krempelte ihn in "Aschenblödel" gehörig um. Aus Cinderella wurde Cinderfella (Lewis), der wiederum mit einer bösen Stiefmutter und deren beiden Söhnen sein Dasein fristen muss. Der Rest ist eine exakte Umkehrung des Märchens: Eine Fee verzaubert Cinderfella in einen gut gekleideten Mann, der Prinzessin Charmant auf einem Ball um den Finger wickeln kann. Auch er verliert nach dem Abend einen Schuh, mit dem sich fortan die Prinzessin auf die Suche nach ihm begibt und am Ende das große Glück mit ihm findet.


"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (1973)

Einer etwas anderen Variante des Märchens bedient sich der bekannte Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", einer Kooperation der ehemaligen Sowjetunion und der DDR. Statt der guten Fee sorgen in dieser Adaption drei verzauberte Nüsse dafür, dass die geknechtete Waise mit dem Prinzen zusammenkommt. Der verlorene Schuh sowie die böse Stief-Familie sind dagegen auch hier vorhanden, auch wenn sich Aschenbrödel nur mit einer Stiefschwester herumschlagen muss.


"Cinderella" (1997)

Die jüngste Version des Märchens macht daraus ein Musical und sorgt durch afro-amerikanische Schauspieler für frischen Wind. Sängerin Brandy Norwood schlüpft in dieser Adaption in die Rolle der Hauptfigur Cinderella, während die inzwischen verstorbene Whitney Houston die gute Fee mimt. Vor allem bei den Emmys konnte dieses Update der altbekannten Geschichte überzeugen: Für Musik und Choreografie wurde das Musical in sieben Kategorien nominiert und konnte in einer gewinnen.

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