Die berühmtesten Hollywood-Dynastien

Die berühmtesten Hollywood-Dynastien
Donald (l.) und sein Sohn Kiefer Sutherland im Jahr 2008. Damals holte sich der Filius seinen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood ab © ddp images

Wer es in Hollywood zu etwas bringen will, der sollte am besten einer erfolgreichen Schauspiel-Dynastie entspringen. Schließlich entstammen viele Branchen-Größen aus Familien, die schon lange Zeit in der Traumfabrik erfolgreich sind.

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Zum 80. von Donald Sutherland

 

Donald und Kiefer Sutherland

 

An seinem 80. Geburtstag an diesem Freitag kann Donald Sutherland nicht nur stolz auf sein eigenes Werk zurückblicken. Der kanadische Schauspieler ist seit den 1970er Jahren in unzähligen Hollywood-Filmen zu sehen und wurde 2011 mit einem Stern auf dem Walk of Fame ausgezeichnet. Auch sein Sohn Kiefer Sutherland (48), aus zweiter Ehe mit Shirley Douglas, hat sich in der Traumfabrik etabliert. Zusammen standen sie aber nur zweimal vor der Kamera. 1983 in Kiefer Sutherlands erstem Film überhaupt, "Max Dugans Moneten", sowie 1996 im Gerichts-Drama "Die Jury".

 

Familie Fonda

 

Eine Schmiede herausragender Darsteller ist die Familie Fonda. Der 1982 verstorbene Henry Fonda etablierte sich mit dem Erfolgsfilm "Früchte des Zorns" als einer der größten Charakterdarsteller seiner Generation. Seine beiden Kinder, Peter (75) und Jane Fonda (77), stehen ihm in kaum etwas nach. Beide wirkten gemeinsam in über 80 Hollywood-Produktionen mit, darunter so zeitlose Klassiker wie Dennis Hoppers "Easy Rider" aus dem Jahr 1969. Auch Bridget Fonda (50), Tochter von Peter, verschlug es ins Schauspielfach. Ihre erste bedeutende Rolle ergatterte sie dabei in Francis Ford Coppolas dritten Teil von "Der Pate".

 

Der Coppola-Clan

 

Apropos Coppola: Für die meisten Filmfans beginnt die Erfolgsstory der italo-amerikanischen Familie mit Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola (76) und Filmen wie "Der Pate" und "Apocalypse Now". Aber schon sein Vater Carmine und sein Onkel Anton waren Komponisten, die für das Broadway-Theater arbeiteten. Seine Schwester Talia übernahm in "Der Pate" die Rolle von Don Corleones Tochter Connie. Tochter Sofia (44) wurde als Drehbuchautorin und Regisseurin bereits für vier ihrer Filme auf internationalem Parkett geehrt. Sein Neffe Nicolas Cage verzichtete bewusst auf den berühmten Nachnamen, um nicht im Schatten des Onkels zu stehen.

 

Die Sheens: Two and a Half Stars

 

Ein Coppola-Intimus ist Ramon Estevez, besser bekannt als Martin Sheen (74). Zwar kann auch er auf ein erfolgreiches Hollywood-Erbe verweisen, doch seine beiden Söhne dürften ihm gleichzeitig einige Sorgen bereiten. Charlie (49) mauserte sich zwar als Trunkenbold in der Erfolgsserie "Two And A Half Men" zum zwischenzeitlich bestbezahltesten Seriendarsteller, doch permanente Alkohol-, Drogen- und Frauen-Eskapaden haben sein Image als Lebemann zuletzt arg überstrapaziert. Deutlich braver, aber auch ungleich erfolgsloser zeigt sich da Bruderherz Emilio Estevez (53).

 

Kirk und Michael Douglas

 

Dem Douglas-Clan wurde eine besondere Ehre zuteil, die ebenso beeindruckend wie tragisch ist. Im Film "Es bleibt in der Familie" waren mit Cameron (36), Michael (70) und Kirk Douglas (98) gleich drei Generationen der berühmten Schauspiel-Familie zu sehen. Dies war nicht zuletzt dank der unglaublichen Physis von Opa Kirk möglich, der 2003 immerhin schon 86 Jahre alt war. Eine vergleichbar große Karriere, wie sie Vater und Großvater vorzuweisen haben, ist Cameron Douglas allerdings verwehrt geblieben. 2010 wurde er zu fünf Jahren Haft wegen Drogenbesitzes verurteilt, ein Jahr darauf wurde die Strafe gar um fünf weitere Jahre verlängert.

 

Die Baldwin-Brüder

 

Gleich vier Kinder brachten Alexander Rae Baldwin Jr., ein Lehrer, und seine Frau Carol Newcomb Martineau im Showbiz unter. Alec (57), William (52), Stephen (49) und Daniel Baldwin (54) sind allesamt - mal mehr, mal weniger erfolgreiche - Schauspieler. Der bekannteste von ihnen dürfte Alec sein, und das nicht nur wegen seiner neun Jahre währenden Ehe mit Kim Basinger. Am ehesten kann bei der Karriere noch William mithalten, während Stephen zuletzt vor allem mit höchst fragwürdigen politischen Ansichten von sich reden machte und Daniel Baldwin die ganz großen Rollen verwehrt blieben.

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