Die Ärzte: Die beste Band der Welt

Die Biografie der Band Die Ärzte
Farin Urlaub © picture alliance / dpa, Uwe Anspach

Fun-Punk seit über 30 Jahren

Mit einer ordentlichen Prise Selbstironie bezeichnen die Punkrocker von Die Ärzte sich selbst als die beste Band der Welt. Die Fans scheinen den Berlinern recht zu geben: Neben den Toten Hosen sind Die Ärzte Deutschlands kommerziell erfolgreichste Punkrockband.

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Charakteristisch für die Songs von Die Ärzte sind die simplen, einprägsamen Melodien mit hohem Ohrwurmpotenzial und die oft mit Humor und Ironie beladenen Texte. Im Gegensatz zu anderen Punkbands geht es der Band Die Ärzte vor allem in den Anfangsjahren weniger um politische Statements in ihren Liedern als darum, ihr Publikum mit Witz zu unterhalten. Legendär sind die Liveauftritte der Band, bei denen die Berliner viele Texte der Songs spontan in humorvoller Weise abwandeln. Deshalb werden Die Ärzte auch oft als Fun-Punk-Band bezeichnet. Einige der Liedertexte wurden indiziert. Bei Liveauftritten umging die Band das Verbot, indem sie nur die Melodie spielten, und die Fans, die sie zuvor auf ironische Art aufgefordert hatten, nicht mitzusingen, den Textpart übernehmen ließen.

Gegründet wurden Die Ärzte 1982 vom Gymnasialschüler Jan Ulrich Max Vetter, besser bekannt als Farin Urlaub, und dem Dekorateur-Lehrling Dirk Albert Felsenheimer, der den Künstlernamen Bela B. in Anlehnung an den Dracula-Darsteller Bela Lugosi und die Zeichentrickfigur Barney Geröllheimer annahm. Drittes Gründungsmitglied war der Bassist Hans Runge, genannt Sahnie. Sahnie blieb bis 1986 Mitglied der Band und verließ Die Ärzte während der Produktion des dritten Studioalbums. Zwischen 1986 und 1988 war bei den Liveauftritten Hagen Liebing alias The incredible Hagen am Bass zu sehen. Hagen Liebling war jedoch nie offizielles Bandmitglied, sondern arbeitete in Festanstellung für Die Ärzte.

1988 löste sich die Band nach der Abschiedstournee Nach uns die Sintflut zunächst auf und feierte 1993 ihr großes Comeback. Rodrigo González stieg als neuer Bassist ein. Der gebürtige Chilene hat sich selbst das Spielen von fünf verschiedenen Instrumenten beigebracht, weshalb er von seinen Bandkollegen oft scherzhaft als überqualifiziert bezeichnet wird.

Fun-Punk seit über 30 Jahren

Mit einer ordentlichen Prise Selbstironie bezeichnen die Punkrocker von Die Ärzte sich selbst als die beste Band der Welt. Die Fans scheinen den Berlinern recht zu geben: Neben den Toten Hosen sind Die Ärzte Deutschlands kommerziell erfolgreichste Punkrockband.

Charakteristisch für die Songs von Die Ärzte sind die simplen, einprägsamen Melodien mit hohem Ohrwurmpotenzial und die oft mit Humor und Ironie beladenen Texte. Im Gegensatz zu anderen Punkbands geht es der Band Die Ärzte vor allem in den Anfangsjahren weniger um politische Statements in ihren Liedern als darum, ihr Publikum mit Witz zu unterhalten. Legendär sind die Liveauftritte der Band, bei denen die Berliner viele Texte der Songs spontan in humorvoller Weise abwandeln. Deshalb werden Die Ärzte auch oft als Fun-Punk-Band bezeichnet.

Einige der Liedertexte wurden indiziert. Bei Liveauftritten umging die Band das Verbot, indem sie nur die Melodie spielten, und die Fans, die sie zuvor auf ironische Art aufgefordert hatten, nicht mitzusingen, den Textpart übernehmen ließen.

Gegründet wurden Die Ärzte 1982 vom Gymnasialschüler Jan Ulrich Max Vetter, besser bekannt als Farin Urlaub, und dem Dekorateur-Lehrling Dirk Albert Felsenheimer, der den Künstlernamen Bela B. in Anlehnung an den Dracula-Darsteller Bela Lugosi und die Zeichentrickfigur Barney Geröllheimer annahm. Drittes Gründungsmitglied war der Bassist Hans Runge, genannt Sahnie. Sahnie blieb bis 1986 Mitglied der Band und verließ Die Ärzte während der Produktion des dritten Studioalbums. Zwischen 1986 und 1988 war bei den Liveauftritten Hagen Liebing alias The incredible Hagen am Bass zu sehen. Hagen Liebling war jedoch nie offizielles Bandmitglied, sondern arbeitete in Festanstellung für Die Ärzte.

1988 löste sich die Band nach der Abschiedstournee Nach uns die Sintflut zunächst auf und feierte 1993 ihr großes Comeback. Rodrigo González stieg als neuer Bassist ein. Der gebürtige Chilene hat sich selbst das Spielen von fünf verschiedenen Instrumenten beigebracht, weshalb er von seinen Bandkollegen oft scherzhaft als überqualifiziert bezeichnet wird.

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