Diagnose Elefantenbeine bei 'Alles was zählt'-Star Madlen Kaniuth

AWZ-Star Madlen Kaniuth hat 'Elefantenbeine'
Nach der Operation schöpft Madlen Kaniuth neuen Mut.

AWZ-Star Madlen Kaniuth leidet an Elefantenbeinen

Fast ihr ganzes Leben hat Madlen Kaniuth unter ihren - wie sie meint - zu dicken Beinen gelitten. Die 'Alles was zählt'-Schauspielerin leidet an 'Elefantenbeinen', einer Störung der Fettverteilung, die auch Lipödem genannt wird. Am 16. September ließ sich die 40-Jährige nun operieren - RTL Exclusiv durfte sie auf ihrem mutigen Weg begleiten.

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Das Lypödem ist eine krankhafte Veränderung des Fettgewebes, die nur Frauen betrifft. Das tückische: Die Krankheit lässt sich weder durch Sport noch durch Diät mindern. Laut Schätzungen sollen allein in Deutschland vier Millionen Frauen betroffen sein - doch nur die wenigsten wissen davon. Nur deshalb lässt Madlen zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Oberschenkel filmen. Ein sehr schwieriger Moment für sie. Doch die Schauspielerin will sich nicht länger verstecken, will auf die Krankheit aufmerksam machen.

Lypödem blieb bei Madlen Kaniuth jahrelang unentdeckt

Madlen Kaniuth schöpft neuen Mut
Am Set von AWZ musste Madlen Kaniuth ihre Beine immer verstecken.

Bei ihr selbst blieb die Krankheit über Jahrzehnte unerkannt. Manchmal fastete die Schauspielerin wochenlang, trieb bis zu fünf Mal die Woche Sport. Ohne Ergebnis: Die Beine blieben unverändert. Immer wieder konsultierte sie auch Ärzte, aber die diagnostizieren nur Adipositas - also Fettleibigkeit – und trieben Madlen damit in die nächste Diät.

Als sie schließlich die Diagnose Lypödem bekam, machte sie sofort einen Termin bei dem Spezialisten Dr. Manuel Cornely und erfuhr: Es gibt eine Operation, bei der das krankhafte Gewebe vollständig entfernt werden kann. Für Madlen war schnell klar: Sie will die OP. Und das, obwohl es zu Komplikationen wie Entzündungen kommen kann und der Eingriff ganz nebenbei 16.000 Euro kostet.

Nach der Operation ist sie euphorisch, hat nach eigener Aussage kaum Schmerzen und schmiedet schon Zukunftspläne. Zwei Mal muss sie sich jetzt noch unters Messer legen, ein Ergebnis wird sie erst in einigen Monaten sehen. Und vielleicht erleben ihre Fans die hübsche Rothaarige dann auch bald von Kopf bis Fuß bei AWZ - und nicht mehr nur hinter Schreibtischen oder Theken versteckt ...

Foto: RTL

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