Deutscher Filmpreis: So erfolgreich war der Abend für 'Toni Erdmann' und 'Wild'

Deutscher Filmpreis: "Toni Erdmann" und "Wild" räumen ab
Sandra Hüller bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin. Sie erhielt eine von sechs Lolas für "Toni Erdmann", in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt © imago/APress, SpotOn

Das sind die Gewinner der Lola

Kurz nach 18 Uhr war es soweit: Die heißerwartete Verleihung des Deutschen Filmpreises begann in Berlin. Iris Berben (66, "Eddie the Eagle"), die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, begrüßte die zahlreichen prominenten Gäste mit mahnenden Worten. Als Kulturschaffende sollten die Prominenten ihre Stimme nutzen, um "unsere Demokratie, unser gemeinsames Europa, unsere Freiheit" zu schützen, wurde Berben im Liveticker zitiert, der auf der Facebook-Seite des Deutschen Filmpreises mitlief. Nach weiteren Begrüßungen durch Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, sowie durch Jasmin Tabatabai (49, "Bandits"), die durch den Abend führte, konnte es wirklich losgehen.

Erste Lola geht an Peter Simonischek

Alexandra Maria Lara (38, "Der Untergang") präsentierte als erste Laudatorin die Lola für die "Beste männliche Hauptrolle", die an Peter Simonischek (70) für "Toni Erdmann" ging. Die daraufhin von Til Schweiger (53, "Honig im Kopf") präsentierte Auszeichnung für den "besucherstärksten Film" ging an "Willkommen bei den Hartmanns" von Simon Verhoeven (44). Fritzi Haberlandt (41) erhielt für "Nebel im August" die Lola für die "Beste weibliche Nebenrolle".

Später folgten die Auszeichnungen für Georg Friedrich (50) für die "Beste männliche Nebenrolle" in "Wild". Als "Bestes Drehbuch" wurde das Skript für "Toni Erdmann" von Maren Ade (40) ausgezeichnet und die "Beste weibliche Hauptrolle" verdiente sich Sandra Hüller (38) ebenfalls für "Toni Erdmann". Direkt im Anschluss räumte die Komödie erneut ab, denn die "Beste Regie" ging ebenfalls an Maren Ade. Wen wundert es da noch, dass sich auch beim "Besten Spielfilm" ein zu diesem Zeitpunkt gewohntes Bild bot. Die Lola in Bronze ging an "Wild", die silberne Lola an "24 Wochen" und die Lola in Gold, wie von so manchem sicherlich schon vermutet, an "Toni Erdmann".

Restliche Auszeichnungen

Die weiteren Preise gingen an Tim Pannen ("Paula", bestes Szenenbild), Rainer Heesch, Christoph Schilling, Martin Steyer ("Wild", beste Tongestaltung), Oli Biehler ("Das kalte Herz", beste Filmmusik), Martin Richter, Christian Becker ("Auf Augenhöhe", bester Kinderfilm), Reinhold Vorschneider ("Wild"), beste Kamera/Bildgestaltung), Heike Parplies ("Toni Erdmann", bester Schnitt), Stefan Tolz, Peter Spoerri ("Cahier Africain", bester Dokumentarfilm), Frauke Firl ("Paula", bestes Kostümbild) und Kathi Kullack ("Das kalte Herz", bestes Maskenbild).

Wie zuvor bereits bekannt, ging der Ehrenpreis an die renommierte Filmeditorin Monika Schindler (79).

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