Deutscher Fernsehpreis 2011- Die Nominierten

Deutscher Fernsehpreis 2011- Die Nominierten

RTL mit großen Chancen

Am 2. Oktober wird der deutsche Fernsehpreis zum 13. Mal vergeben. In insgesamt sechzehn Kategorien hoffen die Fernsehschaffende auf eine Auszeichnung. Mit neun Nominierungen geht RTL als der am häufigsten nominierte Privatsender an den Start. Auch VOX und n-tv sind jeweils in einer Kategorie nominiert.

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Zu den Top-Kategorien zählt unter anderem der 'Beste Fernsehfilm', für die fünf Beiträge die Chance auf die Auszeichnung haben: 'Undercover Love' (RTL), 'Die fremde Familie' (ARD), 'Die Hebamme - Auf Leben und Tod' (ZDF), 'Homevideo' (Arte/NDR/BR) und 'In aller Stille' (ARD).

Als 'Bester Mehrteiler' darf das Zeppelin-Drama 'Hindenburg' (RTL) auf einen Preis hoffen. Mit 'Go West - Freiheit um jeden Preis' (ProSieben) und 'Der kalte Himmel' (ARD) ist die Liste der Nominierten in dieser Kategorie komplett.

In der Kategorie 'Beste Unterhaltung/Show' wetteifern 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus' (RTL) und 'Let's Dance' (RTL) mit dem 'Eurovision Song Contest' (ARD).

Im Bereich 'Beste Serie' wurde 'Doctor’s Diary - Männer sind die beste Medizin' (RTL) nominiert und muss sich gegen 'Der letzte Bulle' (Sat1) und 'Weissensee' (ARD) behaupten.

Fünf Frauen und fünf Männer hoffen in diesem Jahr auf den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerinnen und beste Schauspieler. Nina Kunzendorf ('In aller Stille', ARD), Alexandra Neldel ('Die Wanderhure', Sat.1), Petra Schmidt-Schaller ('Das geteilte Glück', ARD), Maria Simon ('Es war einer von uns', ZDF) und Lisa Wagner ('Tatort: Nie wieder frei sein', ARD) sind die weiblichen Kandidaten, wie die neunköpfige Jury bekanntgab.

Vladimir Burlakow ('Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis', Sat.1), Jörg Hartmann ('Weissensee', ARD), Stefan Kurt ('Dreileben - Eine Minute Dunkel', ARD), Misel Maticevic ('Nachtschicht: Ein Mord zu viel', ZDF) und Justus von Dohnanyi ('Tatort: Eine bessere Welt', ARD) sind die fünf männlichen Schauspieler.

Deutscher Fernsehpreis 2011- Die Nominierten
© dpa, Jörg Carstensen

Im Jahr der Krisen und Katastrophen hätten besonders Korrespondenten und Experten für Vermittlung und Einordnung gesorgt: Dies gelte für Antonia Rados (RTL) für ihre Nahost-Berichterstattung , für ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause mit seiner Brüssel-Berichterstattung zur Eurokrise und für Ranga Yogeshwar (ARD) für seine Fukushima-Hintergründe - sie alle konkurrieren in der Kategorie 'Beste Information'.

Aber auch sportlich darf RTL auf einen Preis hoffen. Das Sport-Event "RTL Boxen: Klitschko vs. Haye – Der Kampf" darf auf eine Auszeichnung als "Beste Sportsendung" hoffen.

Der Sender VOX darf sich ebenfalls über eine Nominierung freuen: "Goodbye Deutschland – Die Auswanderer" gehört in der Kategorie "Beste Unterhaltung Doku" zu den Anwärtern auf eine Auszeichnung.

Neben den zwölf Kategorien kommen ein Ehrenpreis für das Lebenswerk, ein Förderpreis und Ehrungen für besondere Leistungen in Fiktion, Unterhaltung und Information hinzu.

Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr ein Publikumspreis verliehen. Dabei können sich die Zuschauer online für den 'Besten Entertainer' des Jahres entscheiden. Es treten Sonja Zietlow und Dirk Bach sowie Marco Schreyl und Daniel Hartwich, Günther Jauch, Hape Kerkeling, Frank Elstner/Ranga Yogeshwar, Thomas Gottschalk, Johannes B. Kerner, Ulla Kock am Brink, Kai Pflaume, Jörg Pilawa, Stefan Raab, Jochen Schropp sowie Joko Winterscheidt/Klaas Heufer-Umlauf gegeneinander an.

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. In diesem Jahr erfolgt die Verleihung am 2. Oktober im Kölner Coloneum und wird von RTL am 3. Oktober 2011, um 20.15 Uhr, ausgestrahlt. Durch das Programm führen die RTL-Moderatoren Nazan Eckes und Marco Schreyl.

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