Deutsche ESC-Jury brennt auf die erste Punktevergabe

Deutsche ESC-Jury brennt auf die erste Punktevergabe
Die deutsche ESC-Jury (v.l.n.r.): Sarah Connor, Alec "Boss Burns" Völkel, Namika, Anna Loos und Sascha "Hoss Power" Vollmer © NDR/Mijoh

Beim zweiten ESC-Halbfinale am Donnerstagabend darf die deutsche Jury um Sarah Connor (35), Anna Loos (45), Namika (24) sowie Alec Völkel (44) und Sascha Vollmer (44) von The BossHoss ("Dos Bros") erstmals ihres Amtes walten. Nachdem das erste Halbfinale vom vergangenen Dienstag noch ohne sie und ihre Zähler auskommen musste, verteilt die fünfköpfige Jury bei der Veranstaltung am 12. Mai insgesamt 50 Prozent der deutschen Punkte - ebenso wie im großen Finale zwei Tage darauf. Die restlichen 50 Prozent setzen sich aus dem Ergebnis des Telefonvotings zusammen.

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Wem drücken sie die Daumen?

Das denken die Jury-Mitglieder

Connor freut sich dank der damals überraschenden Gewinnerin Conchita Wurst vor allem auf die Bandbreite der Teilnehmer: "Wenn eine Conchita Wurst aus dem konservativen Österreich diesen Wettbewerb gewinnen kann, weil sie mit ihrer Stimme ganz Europa überzeugt, dann hat das schon beinahe etwas Trotziges, Politisches, und das reizt mich. Das macht den ESC irgendwie interessant und unangepasst. Ich hoffe, daraus etwas zu lernen und dem einen oder anderen Land durch seine Musik etwas näher zu kommen und bin gespannt auf die bunte Mischung von Bands und Künstlern beim ESC."


Ähnlich sieht es Sängerin Namica und ließ es sich gleichzeitig auch nicht nehmen, der deutschen Hoffnung Jamie-Lee Kriewitz viel Glück zu wünschen, die ab dem Finale eingreifen wird: "Ich bin sehr gespannt auf die vielen Künstler und die musikalische Vielfalt des Abends und natürlich freue ich mich riesig darüber, ein Teil der deutschen Jury zu sein. Klar ist, dass jeder der teilnehmenden Künstler eine gewisse Expertise mitbringt und sicherlich auch hier mitmacht, um zu gewinnen. Besonders drücke ich aber unserer Jamie-Lee die Daumen und wünsche ihr, dass sie das Ding nach Hause holt!"


Die beiden Country-Rocker von The BossHoss können es dagegen noch gar nicht glauben, zu der illustren deutschen Jury gehören zu dürfen, auch wenn ihnen diese Tätigkeit eigentlich noch bestens von ihrer Jury-Zeit bei "The Voice of Germany" bekannt sein sollte: "Wir fühlen uns geehrt, zum kleinen Kreis derer zu gehören, die zum deutschen Jury-Voting beitragen dürfen. Aber ein kurioses Gefühl ist es schon, auch darüber entscheiden zu sollen, welche Beiträge es verdient haben und welche nicht. Der ESC als europäisches Großereignis ist eines der wenigen Events, an denen sich seit Jahrzehnten die Familien in ganz Deutschland und Europa vor dem Fernseher versammeln. Wir sind gespannt, was da auf uns zukommt."


Die letzten zehn Finalisten werden gesucht

Erneut 18 Länder hoffen beim zweiten Halbfinale auf viele "Points from Germany", wie schon im ersten Durchgang können aber nur zehn Nationen ins Finale vorrücken. Mit dem Austragungsland Schweden, den "Big Five" bestehend aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie den zehn Qualifikanten des ersten Halbfinales kämpfen am 14. Mai somit 26 Länder um die europäische Gesangskrone.



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