Désirée Nick: Frau kann auch ohne Mann

Désirée Nick: Frau kann auch ohne Mann
Désirée Nick © Cover Media

Désirée Nick (59) findet, dass sie mittlerweile ohne Mann an ihrer Seite wesentlich besser dran ist.

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Ohne ist besser

Die Entertainerin ist bekannt für ihre spitze Zunge, in ihrem neuesten Buch 'Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt' rechnet sie böse, aber auch liebevoll mit den Männern ab. Hat sie etwa genug von den Herren der Schöpfung? Zumindest lebt es sich ohne sie leichter, gab sie im Interview mit 'Focus Online' zu. "Ja, inzwischen sage ich das. Aber nicht aus emanzipatorischen Gründen, sondern weil man als Frau einen Mann nicht mehr zum Überleben braucht. Man muss ja die verzweifelten Anstrengungen der Männer, Macht auszuüben, schon liebevoll belächeln. Man hat ja fast eine milde Zuneigung zu dieser Hilflosigkeit. Ein Mann kann bei mir nur noch das Sahnehäubchen sein. Ich brauche nur noch einen Mann, der die Last von mir nimmt und der eigentlich diese übermenschliche Leistung, die hinter mir liegt, anerkennt", so die beliebte TV-Blondine.

Die Gesellschaft habe sich mittlerweile so verändert, dass Männer "tief verunsichert" seien, glaubt Désirée Nick. "All das, was früher noch Männersache war, machen Frauen nun mit links", erklärte sie diese Veränderungen. "Heute ist es normal, wenn Frauen Soldatin, Pilotin oder Bundeskanzlerin werden. Männer begegnen heute Frauen, auf die sie nie von ihren Eltern vorbereitet wurden. Vor 20 Jahren hätte keiner gedacht, dass das mal Realität werden würde. Die Welt ist in einem solchen Umbruch."

Während sie sich in ihrem neuesten Buch um die Männer kümmert, waren 2014 noch die Frauen dran: 'Neues von der Arschterrasse' hieß dieses, darin fürchtete sie um die Emanzipation. "Die Frauen unterwerfen sich Barbiepuppen-Maßstäben, 'Sex and the City'-Märchen- oder Science-Fiction-Figuren, die real gar nicht existieren. Sie sehen Popstars wie Beyoncé, die sich für zehn Millionen Dollar für ein Fotoshooting umstylen lässt, und denken, das ist die Realität. Folge: Die Otto-Normal-Frau glaubt, dass sie da mithalten muss", erklärte Désirée Nick damals dem 'Berliner Kurier' und stellte fest: "Sie können im Vorstand eines DAX-Unternehmens, Bundespräsidentin oder Kanzlerin sein. Unterm Strich wird heute eine Frau immer noch beurteilt, wie sie aussieht. Das würde man über einen Mann nie sagen. Ich sage ja, zu kurze Röcke und zu viel Rouge sind immer ein Zeichen von Verzweiflung bei einer Frau."

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