'Der Tatortreiniger': Schafft er es ein drittes Mal?

'Der Tatortreiniger'
'Der Tatortreiniger' © Cover Media

Das Grimme-Insitut gab heute die Nominierungen für den 51. Grimme-Preis bekannt. Der 'Tatortreiniger' zählt zu den 62 nominierten Produktionen.

- Anzeige -

Grimme-Preis-Nominierungen

Am 27. März wird der Grimme-Preis in Marl vergeben, die Nominierungen für die renommierteste Auszeichnung für deutsche Fernsehproduktionen sind nun bekannt. Die neue Grimme-Direktorin Frauke Gerlach zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Insgesamt erweist sich auch 2014 als ein sehr ertragreiches Fernsehjahr", sagt sie auf 'dwdl.de' fügte aber hinzu, dass sich die Fiktion "weiter eher an bewährten Genres wie dem Krimi hält und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Stoffen etwas zurückgeht."

Aus 700 Vorschlägen wählte die Jury 62 Produktionen, die nun als Nominierungen im Rennen um den Preis sind.

Im Unterhaltungsbereich konnte die Fernsehserie 'Tatortreiniger' bereits zum dritten Mal eine Nominierung verzeichnen, die ersten beiden setzte das TV-Programm schon als Preis um. Um das Triple zu schaffen, müsste sich der 'Tatortreiniger' unter anderem gegen den ZDFneo-Talk 'Kessler ist…' mit Michael Kessler (47), 'TalkGespräch' mit Olli Dittrich (58) und die EinsPlus-Reihe 'Auf 3 Sofas durch…' durchsetzen.

In der sogenannten "Königskategorie", der Fiktion, gehören zu den 20. Nominierungen unter anderem die experimentelleren 'Tatort'-Folgen 'Im Schmerz geboren' und 'Der irre Iwan', die Komödie 'Bornholmer Straße', das NS-Drama 'Das Zeughaus', 'Die Spiegel-Affäre' und der Spielfilm 'Alles muss raus - Eine Familie rechnet ab'.

Eines steht bereits fest: Der große Gewinner der Preisverleihung werden die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sein. Im Bereich Fiktion sind ausschließlich sie nominiert. Das Privatfernsehen schließt bei den Grimme-Preis-Nominierungen denkbar schlecht ab und ist extrem unterrepräsentiert: Es kommt praktisch nicht vor - abgesehen von zwei Nominierungen für VOX für 'Die Höhle der Löwen' und 'Sing meinen Song - Das Tauschkonzert' und eine für ProSieben. Für letztere sorgt Stefan Raab (48), der für seine "außergewöhnliche und emotionale Vorstellung" der Kandidaten des von ihm ausgerufenen 'Bundesvision Song Contests' in Form einer originellen Jam-Session nominiert wurde.

Cover Media

— ANZEIGE —