Hollywood Blog by Jessica Mazur

Der neue Hotspot der Stadt: Mein Haus!

Der neue Hotspot der Stadt: Mein Haus!
Der neue Hotspot der Stadt: Mein Haus!

von Jessica Mazur

Hyde Club? Schon lange nicht mehr. Les Deux? So yesterday! Villa Lounge? Vielleicht noch was für C-Promis... Nein, wer in Hollywood in diesen Tagen hip und trendy sein will, den zieht es an den Wochenende zu DEM neuen Hot Spot der Stadt: MEIN HAUS! Gemeint ist damit natürlich nicht wirklich MEIN Haus, bei mir zu Hause fehlt von Stars, wie Leonardo DiCaprio, Justin Timberlake und anderen partywilligen A-Listern (leider) immer noch jede Spur, sondern MyHouse, ein neu eröffneter Nightclub hier in Hollywood, der die Celebrities derzeit anzieht, wie die Motten das Licht.

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Der Clou an MyHouse, wer den Club betritt, hat tatsächlich das Gefühl auf eine Party in das private Haus eines Freundes zu gehen. In das private Haus eines SEHR reichen Freundes allerdings, denn MyHouse auf der La Brea Avenue, Ecke Hollywood Boulevard, ist über 8.000 Quadratmeter groß, bietet seinen Gästen aber sonst auf zwei Etagen alles, was man sonst nur auf einer Hausparty und nicht in einem Nightclub vorfindet. So können die Party-People im Wohnzimmer rumlungern und es sich auf verschiedenen Sofas gemütlich machen, während in der Ecke ein DJ auf einem kleinen Coffee-Table Musik macht, sie können aber auch in der Küche des Hauses abhängen (in der Küche ist auf Partys ja bekanntermaßen immer am meisten los!), das voll eingerichtete Schlafzimmer(!) im ersten Stock des Hauses nutzen oder zum Rauchen oder für Frischluft auf die Terrasse des Hauses gehen.

Der Besitzer von MyHouse, David Judaken, der mehrere Millionen Dollar in das Haus gesteckt hat, damit sich seine exklusive Kundschaft bei ihm zu Hause auch rundum wohl fühlt, kam auf die Idee für das Konzept, nachdem er festgestellt hat, dass selbst in Hollywood die coolsten Partys Hauspartys sind, weil die Atmosphäre einfach eine andere ist, als in einem Nightclub. Und das Home Sweet Home-Konzept scheint wirklich aufzugehen, denn an den vergangenen Wochenenden konnte man bereits haufenweise Paparazzi in Richtung MyHouse pilgern sehen, weil sich herumgesprochen hatte, dass sich Promi-Gören, wie Paris und Nicky Hilton, Kim Kardashian und ihre Geschwister, sowie Kelly Osbourne (bevor es zum dritten Mal in die Entzugsklinik ging) in dem neuen Szene-Laden gegenseitig die Klinke in die Hand geben.

Ich selber habe mir MyHouse bislang noch nicht angeschaut. Das liegt aber weniger daran, dass mich das Konzept nicht anspricht (Fotos des Hauses sehen nämlich wirklich sehr vielversprechend aus), als viel mehr an der Tatsache, dass MyHouse im Januar komplett für Celebrities und ihre Entourages reserviert war und Normalos wie ich den Laden - wenn überhaupt - erst ab Februar betreten dürfen. Doch dann heißt es für jedermann, der es an den Doormen vorbeischafft: Komm rein, machs dir gemütlich und nimm Platz. Natürlich nur, wenn du es dir leisten kannst. Wer auf einem der Sofas Platz nehmen möchte, muss nämlich einen Mindestverzehr von 300 und 1200 Dollar garantieren. Wow, nicht schlecht.

MyHouse mag also rein optisch eine Hausparty imitieren, aber das Motto, das hier sonst gerne auf privaten Partys gilt - BYOB = Bring Your Own Bottle - hat sich in dem Hollywood-Club du jour ganz offensichtlich nicht durchgesetzt. Wie schade ;-)!

Viele Grüße aus Lalaland von Jessica Mazur.

 

 

Der neue Hotspot der Stadt: Mein Haus!
© Bild: Jessica Mazur