Der Herr der Ringe

Filmgeschichte

Als J.R.R. Tolkien 1954 den ersten Band seiner "Der Herr der Ringe"-Trilogie veröffentlichte, schuf er einen ganzen Kosmos von Völkern und Wesen, Helden und Charakteren und kreierte gar eine eigene Sprache, das Elbische. Wie ein Lauffeuer wuchs die Fangemeinde der Saga, die Tolkiens Roman wahrhaft verehrt. Tolkien hielt seinen Roman für nicht verfilmbar - und verkaufte die Filmrechte schon früh für einen geringen Preis.

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Nachdem die Disney-Studios ihm eine Rohfassung für eine Verfilmung unterbreitet hatten, in der Tolkien seine liebevoll erschaffenen Wesen zu Witzfiguren verkommen sah, zog er die Option auf die Filmrechte von Disney zurück und vermachte gar in seinem Testament, dass die Disney-Studios seine Sage niemals würden verfilmen dürfen.

Drei Milliarden Dollar Einnahmen

Der Herr der Ringe

Das Wagnis, Tolkiens fantastische Welt auf eine Leinwand zu bannen, gingen schließlich die Studios New Line Cinema und Warner Brothers gemeinsam ein und investierten rund 333 Millionen Dollar in die gesamte Produktion. Die Investition hat sich gelohnt, denn insgesamt spielte die Trilogie weltweit annähernd drei Milliarden Dollar ein - und bescherte dem Team um Regisseur Peter Jackson insgesamt 17 Oscars.

Der 1961 geborene neuseeländische Filmemacher und erklärte Tolkien-Fan Jackson schrieb mit "Der Herr der Ringe" Filmgeschichte als erster Regisseur, der drei Spielfilme einer Trilogie auf einen Streich gedreht hat.

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