Der größte Dschungelcamp-Langweiler? Thomas Häßler "war schon immer ein zurückhaltender Typ"

Langweiler im Dschungelcamp? Das sagt Thomas Häßler seinen Kritikern
Thomas Häßler: Mit dem Dschungel ist Schluss © RTL, SpotOn

"IBES"-Star im Interview

Er ist Fußballweltmeister, für den Titel im Dschungelcamp hat es aber nicht gereicht: Thomas Häßler musste das Camp an Tag 15 verlassen. Wie es ihm damit geht, erklärt er im Interview mit spot on news.

Sie sind ganz kurz vor dem Finale gescheitert. Sind Sie darüber sehr enttäuscht?

Thomas Häßler: Nein, es geht mir gut und ich genieße jetzt die Freiheit. Der vierte Platz ist sensationell für mich. Lieber Vierter werden, als im Finale zu stehen und dann Dritter oder Zweiter zu sein - da hätte ich mich sicher mehr geärgert. Ich bin mit meinem vierten Platz mega-zufrieden und total happy.

Sie galten vielen Zuschauern als etwas zu ruhig. Wie schätzen Sie das selbst ein?

Häßler: Ich bin so wie ich bin. Klar kann das so wirken, als ob ich zu ruhig sei. Man hat mich aber so kennengelernt, wie ich im normalen Leben auch bin. Ich war schon immer ein zurückhaltender Typ.

Vor allem viele Fußballfans haben sich in den letzten zwei Wochen die Frage gestellt: Warum geht ein Thomas Häßler ins Dschungelcamp?

Häßler: Ich mag die Herausforderung und das Abenteuer. Das Format habe ich immer gerne angeschaut und ich wollte das einfach selbst miterleben. Im letzten Jahr habe ich angefangen, abseits des Fußballs auch andere Dinge zu machen, wie die Show "Ewige Helden", die ich klasse fand. Ich war zudem bei "Let's Dance", das war ebenfalls sehr spannend. Und jetzt habe ich die größte Herausforderung hinter mich gebracht. Ich bin sehr, sehr stolz und happy, dass ich solange durchgehalten habe. Ich habe alles richtig gemacht!

Hanka, Florian und Marc bestreiten das Finale. Wer holt sich den Titel?

Häßler: Verdient haben es aus meiner Sicht alle drei. Sie sind alle zurecht in das Finale eingezogen. Mein persönlicher Favorit ist Marc. Ich glaube auch, dass der das Ding rocken wird.

Hanka hat mit ihren Phobien immer wieder für Aufsehen gesorgt. Wie kamen Sie mit ihr aus?

Häßler: Sie hat mich darüber informiert, dass sie Phobien und Ängste hat. Ich kann mit so etwas schwer umgehen, habe aber versucht, mich loyal ihr gegenüber zu verhalten. Als hilfsbereiter Mensch war ich für sie da, als sie reden wollte. Wenn man bedenkt, dass sie das schon seit 20 Jahren mitmacht, muss man den Hut davor ziehen, dass sie sich getraut hat, in den Dschungel zu gehen. Unterm Strich denke ich, der Dschungel hat ihr gut getan. Ich hoffe, dass sie viele positive Eindrücke mitnimmt und sie will ja auch versuchen, eine Therapie in Angriff zu nehmen. Ich wünsche ihr von Herzen, dass das klappt und dass sie dann noch ganz viele Jahre ein ganz normales Leben führen kann.

Was war Ihr schlimmster und was Ihr schönster Moment im Dschungel?

Häßler: Der schlimmste Moment war für mich gleich am Anfang, als wir alle zur Prüfung gingen und ich diesen Fisch hochziehen musste. Das war mit das allerschlimmste gewesen, was man sich vorstellen kann. Aber das gehört dazu. Sehr positiv werde ich die Schlangen in Erinnerung behalten. Das sind mit meine Lieblingstiere. Als ich mich da reingesetzt habe und die Schlange um mich herum war, war das eine große Herausforderung und wunderbar zugleich. Ohne Mucken und Zucken habe ich das über mich ergehen lassen - eine ganz tolle Erfahrung und ich bin auch ein bisschen stolz auf mich...

Hat sich im Dschungel zu einem der Mitcamper eine dauerhafte Freundschaft entwickelt?

Häßler: Ich habe mich mit allen gut verstanden, am besten bin ich aber mit Jens ausgekommen, das ist ein ganz feiner Mensch. Da kann ich mir gut vorstellen - auch wenn er ein beschäftigter Mann ist - dass wir in Kontakt bleiben und uns das ein oder andere Mal sehen werden. Das wäre schön.

Wie geht es nach dem Dschungel weiter für Sie?

Häßler: Ich konzentriere mich auf meine Hauptaufgabe, meine Cheftrainerrolle bei einem Bezirksligaverein. Wir bereiten uns auf die Rückrunde vor. Darauf freue ich mich jetzt sehr.

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