Denzel Washington: Angst kann neurotisch machen

Denzel Washington
Denzel Washington © Cover Media

Denzel Washington (59) machte sich für seinen neuen Film viele Gedanken über Zwangsstörungen.

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Und zwanghaft

Für den Thriller 'The Equalizer' schlüpfte der Schauspieler ('Training Day') in die Rolle des Spezialagenten McCall, der - nachdem er seinen eigenen Tod vortäuschte und untertauchte - seinem ruhigen Dasein den Rücken kehrt, um einer jungen Prostituierten, gespielt von Chloë Moretz (17, 'Kick-Ass'), zu helfen. McCall leidet unter einer Zwangsneurose und wie Washington im Interview mit 'IGN.com' erklärte, liege dieser Art von Störung seiner Meinung nach oftmals eine lähmende Angst zugrunde. "Ich habe ein Buch gelesen, das ['I Hardly Ever Wash My Hands'] heißt. Ja, das ist ein interessanter Titel", sinnierte der Oscarpreisträger. "Es handelt davon, dass 'Obsession' ein großes Wort ist. Man kann von vielen Dingen besessen sein." Ob nun zwanghaftes Händewaschen, Zählen oder gewisse Zwangsvorstellung - für den Star laufe alles auf dasselbe hinaus: "Ich glaube, es ist Angst. Man hat vor etwas Angst. Du hast vor etwas Angst und versuchst, damit umzugehen. Ich weiß nicht, ob 'Kontrolle' das richtige Wort dafür ist."

'The Equalizer' basiert lose auf der gleichnamigen Serie, die während der 80er Jahre im Fernsehen lief. Von dieser ließ sich der Leinwand-Held aber nicht inspirieren, da er dem Ganzen seinen eigenen Stempel aufdrücken wollte. "Ich kann mich [an die Serie] erinnern, aber ich kann mich nicht erinnern, sie angeschaut zu haben", gab Denzel Washington zu. In den deutschen Kinos läuft der Film am 23. Oktober an.

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